Computer mit FreeNAS zum eigenen NAS umbauen

01.09.2010 | 22 Kommentare | Jeffrey

Wer zuhause noch einen alten PC hat oder sich ein­fach sel­ber sein eige­nes NAS bauen möchte sollte sich das Open Source Linux-Betriebssystem Fre­e­NAS anschauen.

Mit Fre­e­NAS kann man sich sein NAS genau so ein­rich­ten wie man möchte. Es gibt bei­spiels­weise sehr viele unter­schied­li­che Dienste wie CIFS, FTP, SSH, Rsync, Bit­Tor­rent usw. die man ver­wen­den kann.

Span­nend auch die AD-Integration und für den Enter­prise Ein­satz auch das ZFS Dateisystem.

FreeNAS_GUI

Die Instal­la­tion von Fre­e­NAS ist inner­halb von weni­gen Minu­ten erle­digt. Am Bes­ten macht man sich aber davor Gedan­ken, wie gross die Disk bzw. Par­ti­tion für das Betriebs­sys­tem sein soll. Nach mei­nen Erkennt­nis­sen rei­chen hier 1–5 GB locker aus.

Eben­falls sollte man sich Über­le­gen wie man Fre­e­NAS ins eigene Netz­werk ein­bin­den möchte. Sta­ti­sches DHCP oder gleich fixe IP-Adresse.

Die Kon­fi­gu­ra­tion sel­ber macht man am Bes­ten über das inte­grierte Web­in­ter­face, wel­ches man mit der NAS-IP im Brow­ser auf­ru­fen kann.

Hin­weis: Stan­dard User/Passwort = admin/freenas

Die Webober­flä­che ist dann sehr über­sicht­lich in die ein­zel­nen Teil­punkte Sys­tem, Netz­werk, Fest­plat­ten, Dienste, Zugriff, Sta­tus, Dia­gnose und Erwei­tert unterteilt.

In den nächs­ten Schrit­ten for­ma­tiert man dann die ein­zel­nen Fest­plat­ten und hängt sie anschlie­ßend im Datei­sys­tem ein.

FreeNAS_Festplatten

Danach kommt noch das Erstel­len der ein­zel­nen Benut­zer und auch das Ein­rich­ten der ver­schie­de­nen Dienste wie etwa CIFS-Freigaben, FTP, NFS, Rsync, Bit­Tor­rent, oder was man dann auch immer ver­wen­den möchte.

FreeNAS_User

FreeNAS_Status

Die Ein­rich­tung der ein­zel­nen Dienste ist dann auch jeweils sehr gut erklärt. Natür­lich muss man jedoch die nöti­gen Kennt­nisse für den jewei­li­gen Dienst besit­zen, da es sonst rela­tiv schwer wer­den könnte Smiley

Hier am Bei­spiel CIFS/SMB Frei­ga­ben, wel­ches bestimmt eines der meist­ge­brauch­ten Pro­to­kolle ist. Damit könnt ihr die Frei­ga­ben dann auch im Windows-Explorer einbinden.

FreeNAS_CIFS

FreeNAS_CIFS_Detail

Von den ver­schie­de­nen Funk­tio­nen her finde ich Fre­e­NAS ein­fach unschlag­bar. Selbst für den Enterprise-Benutzer ist das Pas­sende dabei.

Natür­lich sollte man bei der Ein­rich­tung einige Linux-Kenntnisse bzw. all­ge­mein gute Informatik-Kenntnisse mit sich brin­gen, wenn man etwas Anstän­di­ges auch z.B. mit RAID und Co. auf­bauen möchte.

Ich sel­ber habe mir gerade auf einer vir­tu­el­len Maschine als Ablage für Filme und auch Soft­ware ein­ge­rich­tet, da mein aktu­el­les Syn­o­logy NAS (DS108j) lei­der einen sehr schlech­ten Netz­werk­durch­satz hat.

Benutzt jemand von euch Fre­e­NAS oder ein ande­res Linux als (Home-)Server?

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22 Kommentare

  1. FaZe (01/09/2010) Antworten

    Vie­len Dank für die Anlei­tung. Ich habe einen alten PC umge­bas­telt zum Home-Server unter Open­suse. Samba ist für die Datei­en­frei­gabe zustän­dig und Media­tomb dient mir als Strea­ming­ser­ver um Filme auf die PS3 oder andere Geräte zu über­tra­gen. Werde mir aber mal Fre­e­nas anschauen.

  2. Jeffrey (01/09/2010) Antworten

    Bezüg­lich Strea­ming: Kennst du hier even­tu­ell auch ein anstän­di­ges Streaming-Programm für Windows?

  3. FaZe (01/09/2010) Antworten

    Wel­che Anfor­de­run­gen? Unter Win­dows ver­wende ich nur den PS3 Media Ser­ver um Filme an die PS3 zu sen­den. Weiß nicht ob auch andere Geräte damit funk­tio­nie­ren. Habe mich zusätz­lich mal an dem Media Player ver­sucht, aber frus­tiert fal­len gelassen. :)

  4. Jeffrey (01/09/2010) Antworten

    Mit dem Win­dows Media Player habe ich es auch ver­sucht. Aber der ist über­haupt nicht benut­zer­freund­lich. Habe auf Twit­ter nun tver­sity als Tipp bekom­men. Sieht ganz nett aus. Werde dar­über bloggen :)

  5. maTTes (01/09/2010) Antworten

    Jeff, hey da kann ich was bei­tra­gen:
    Bin von tver­sity auf den PS3 Media Ser­ver umge­stie­gen. Der PMS ist um eini­ges bes­ser, da das Strea­men von FullHD (mkv) sehr effek­tiv und zuver­läs­sig ist. Von was­wei­ßich wie vie­len Dateien, konn­ten glaub ich nur 2 oder 3 kom­plett nicht abge­spielt wer­den und bei einer war kein Ton.
    Außer­dem kann man damit auch DVDs (Image und/oder VIDEO_TS mög­lich) strea­men.
    Tver­sity lief bei wei­tem nicht so toll, kann ich dem­ent­spre­chend eher abraten ;)

  6. ml (01/09/2010) Antworten

    ich nutze hier (noch) ein altes eeepc mit Fre­e­Nas und bin soweit zufrie­den, werde aber trotz­dem zu einem Link­Sys auf­rüs­ten (weil ich dort ein TB Raid auf­bauen kann).
    Wenn ich es eines Tages schaf­fen sollte, dort Fre­e­Nas zum lau­fen zu bekom­men — wäre toll — weil dies mei­nen Ansprü­chen tat­säch­lich noch bes­ser gerecht wird.
    Von Win­dows als Strea­ming Ser­ver kann ich nur abraten…

  7. Michael (01/09/2010) Antworten

    Wit­zig, habe heute auch eine Tes­t­in­stal­la­tion von Fre­e­NAS gemacht. Werde mor­gen auch wei­ter­ma­chen, aber ich bin schon fast zu der Über­zeu­gung gekom­men, dass es keine gute Ent­schei­dung ist, mit alter Hard­ware und Fre­e­NAS eine Appli­ance zu bauen.
    Das ganze liegt nicht an Fre­e­NAS, son­dern an den alten Kis­ten, für die «strom­spa­rend» ein Fremd­wort ist. Habe es mit einem Dell GX520 tes­t­in­stal­liert; das Ding zieht im Leer­lauf stolze 100W. Aber mein Test geht mor­gen wei­ter, ich wollte mir trotz­dem Fre­e­NAS wei­ter ansehen…

  8. dimido (02/09/2010) Antworten

    Da ich noch nie ein NAS im Ein­satz hatte, finde ich Fre­e­NAS — dank dei­ner Anlei­tung, einen Test wert. DANKE für den Tipp und die Anlei­tung! Mein nächs­tes freie Wochen­ende (mit viel Regen) ist also gesichert ;)

  9. Martin (02/09/2010) Antworten

    @Michael: genau der Strom­ver­brauch der alten Kis­ten ist für mich das Totschlag-Argument. Ich habe zu Hause min­des­tens fünf alte PCs arbeits­los her­um­ste­hen von denen ich einen zum NAS umrüs­ten wollte. Aller­dings hatte ich nach etli­chen Expe­ri­men­ten (div. Linux-Server, NSLU usw.) die Schnauze voll von Bas­tel­lö­sun­gen (und der ein­gangs erwähnte Strom­ver­brauch störte eben­falls). Aktu­elle Lösung: ein Gigabit-Router, der eh 24/7 läuft und daran hängt eine 1,5 TB-Festplatte. Gibt zwar keine aus­ge­feilte Rech­te­ver­wal­tung aber das benö­tige ich im Heim­netz mit 8 Cli­ents auch nicht wirk­lich. Nach­teil: die Kombi bie­tet keine Streaming-Dienste an — aber dafür gibt’s dann irgend­wann mal einen Poppy oder eine WD-TV HD-live…

  10. Jeffrey (02/09/2010) Antworten

    Das mit dem Strom­ver­brauch ist meist das Pro­blem, wenn man einen nor­ma­len Com­pu­ter als File-Server benut­zen möchte. Dafür eig­net sich spe­zi­elle Hard­ware, die wenig Strom benö­tigt doch schon eher.

    @maTTes:

    Danke für den Tipp zum PMS! Den werde ich mir gleich auch mal anschauen. Bei TVer­sity habe ich das Pro­blem, dass der Zugriff im Netz­werk trotz Firewall-Regel und Co. nicht funk­tio­niert. Liegt even­tu­ell an Win­dows 7 64-Bit.

    @Martin:

    Eine Pop­corn Hour habe ich mir gerade vor eini­gen Wochen zuge­legt. Ist schon was feines :)

  11. Marco (03/09/2010) Antworten

    Als NAS Lösung im Heim­be­reich geht bei mir immer noch nichts über Unraid, die Daten­si­cher­heit in Ver­bin­dung mit der Fle­xi­bi­li­tät ist ein­fach uner­reichtL Loht sich halt aller­dings nur wenn man einen Filer grös­ser 1–2 TB auf­bauen will!
     

  12. Jeffrey (03/09/2010) Antworten

    @Marco: Das hört sich nach einer Enter­prise Lösung an. Ist «Unraid» eine RAID-Variante oder auch ein NAS-Hersteller?

  13. Marco (03/09/2010) Antworten

    Das ist keine Enter­prise Lösung, die Soft­ware selbst kos­tet zwar ein paar Euro ist aber mit bis zu 3 HDDS kos­ten­los eim Ein­satz. Das geniale ist die Redun­danz, die Du durch eine zusätz­li­che «Parity* Platte erreichst. Du kannst so jeg­li­che HDDs in das «UNRAID» inte­grie­ren und bist ledig­lich Limi­tiert durch die Ports auf dei­nem Board. Beim Aus­fall einer Platte kön­nen die Daten mit Hilfe der Parity Platte wie­der­her­ge­stellt wer­den. Im Fall das 2 Plat­ten nicht mehr ver­füg­bar sind, kommst Du immer noch sau­ber an die ande­ren Daten ran, da jede ein­zelne Platte ganz nor­mal mit einem LinuxFile­sys­tem for­ma­tiert ist. Mei­nen Filer habe ich gerade mal wie­der erwei­tert, das Ding läuft nun pro­blem­los mit über 12 HDDs…

    Für alle Neu­gie­ri­gen : http://lime-technology.com/wiki/index.php?title=FAQ

  14. Jeffrey (04/09/2010) Antworten

    @Marco:

    Das hört sich sehr inter­es­sant an. Muss ich mir dann mal genauer anschauen, wenn ich wie­der neuen Spei­cher benötigte :)

  15. Princo (06/09/2010) Antworten

    Ein schö­ner Arti­kel über Fre­e­NAS, ich setze es selbst seit eini­gen Mona­ten ein, und ich habe die bes­ten Erfah­run­gen damit gemacht.
    Aller­dings halte ich die For­mu­lie­rung «ZFS ist etwas für den Enterprise-Einsatz» (sinn­ge­mäß) nicht für ganz glück­lich, denn wenn es um Daten­si­cher­heit (im Sinne von Aus­fall­si­cher­heit) geht, gibt es kei­nen Unter­schied zwi­schen einem Unter­neh­men und einem Pri­vat­an­wen­der. Die For­mu­lie­rung sug­ge­riert aber, daß ZFS für den Pri­vat­an­wen­der nicht rele­vant wäre, aber das halte ich für falsch, denn beide haben Daten, deren Ver­lust sehr schmerz­lich wäre.
    Es ist bei Fre­e­NAS nur so, daß es ins­ge­samt recht wenig eigene Doku­men­ta­tion gibt, und man beim Thema «ZFS» bes­ser auf die Doku von Sun zurück­greift, wel­che im Übri­gen ganz aus­ge­zeich­net und leicht ver­ständ­lich ist.
    Will man nur ein ein­fa­ches NAS mit einer ein­zel­nen Fest­platte ein­set­zen, dann braucht man ZFS nicht unbe­dingt (obwohl ich es selbst dabei ver­wen­den würde), aber sobald es um Mir­ro­ring oder Raid geht, wäre man mit dem Klam­mer­beu­tel gepu­dert, wenn man nicht ZFS ein­set­zen würde.
    Der­zeit läuft hier ein Raid-Z1 mit 3x1TB, wel­ches ich dem­nächst zum Raid-Z2 mit 6x1TB umbauen werde. Ich habe auch schon einen Plat­ten­de­fekt gehabt, wel­cher dank ZFS kei­ner­lei Aus­wir­kun­gen auf den Daten­be­stand hatte. Die defekte Platte wurde aus­ge­tauscht, und in weni­ger als einer Stunde war die Ein­bin­dung und der Reor­ga­ni­sa­ti­ons­pro­zeß abge­schlos­sen. Dabei konnte ich mit dem NAS ganz nor­mal wei­ter­ar­bei­ten. Das wäre mit einem klas­si­schen Raid-System über­haupt nicht denk­bar gewe­sen.
    Aber es geht noch wei­ter, denn auch ein NAS braucht eine Backup-Möglichkeit. Dabei lernt man dann Befehle wie «zfs send/receive» sehr zu schät­zen, und man sitzt mit offe­nen Mund da, wenn man sieht, wie ver­flixt schnell sich die Daten auf ein­mal im Netz­werk bewe­gen kön­nen ;-)
    Um noch mal auf das «Enterprise-Argument» zurück­zu­kom­men: Ich habe hier zehn­tau­sende von Fotos, wel­che ich mög­lichst sicher auf­be­wah­ren möchte, Dazu kom­men jetzt auch noch hau­fen­weise HD-Videos, die viel Platz brau­chen. Von exter­nen Fest­plat­ten halte ich recht wenig, weil sie mir zu unzu­ver­läs­sig sind. Mit Fre­e­NAS und ZFS sehe ich hier eine Mög­lich­keit, mei­nen Daten­be­stand über die nächs­ten Jahre eini­ger­ma­ßen sicher auf­zu­be­wah­ren.
    Ich habe das Sys­tem in den letz­ten Mona­ten recht hef­tig auf Sta­bi­li­tät getes­tet, und ich glaube nicht, daß es der­zeit etwas Ver­gleich­ba­res in die­sem Seg­ment für den Pri­vat­an­wen­der gibt.
    Das ein­zige Manko an Fre­e­NAS ist die nur rudi­men­tär vor­han­dene Doku­men­ta­tion. Es ist z.B. am Anfang nicht so leicht zu erken­nen, wel­che der ver­schie­de­nen Instal­la­ti­ons­me­tho­den eigent­lich die Ideale ist (mei­ner Mei­nung nach ist es eine «embed­ded» Instal­la­tion auf einem USB-Stick). Man muß sich alles recht müh­sam zusam­men­su­chen, aber dafür hat man am Ende ein sehr zuver­läs­si­ges NAS-System ste­hen.
    Ich möchte es nicht mehr missen.

  16. Jeffrey (06/09/2010) Antworten

    Eine Frage an alle die bereits Erfah­rung mit einem Eigenbau-NAS haben: Was für Hard­ware ver­wen­det ihr für das NAS?

  17. Marco (06/09/2010) Antworten

    Als kleine NAS die auch nur für die­sen Zweck genutzt wird würde ich zu einem Atom grei­fen, bis­ser Spei­cher rein und fer­tig ist die Laube. Möch­test Du ein wenig mehr Aus­bauf­le­xi­bi­li­tät haben dann eher einen klei­nen Strom­spa­ren­den älte­ren Core­Duo oder was in die Rich­tung mit einem ent­spre­chen­den Board, so hab ich in mei­nem Filer im mom einen E4300 auf einem Board mit 2 PCIX Steck­plät­zen und 2 8 Port Con­trol­lern, da ist dann Luft nach oben … brauch zwar wesent­lich mehr Strom als ein Atom aber läuft auch nicht 24/7 son­dern via WOL nur nach Bedarf. Ist halt immer ein Kom­pro­miss zwi­schen Leis­tung, Kos­ten und Möglichkeiten.

  18. salve (18/09/2010) Antworten

    hallo
    bei pofacs.de wurde auch mal über einen heim­ser­ver berich­tet und da wurde ein anth­lo­nII x2 emp­foh­len der nur 45watt zieht. auch unter ande­rem weil man mit den bil­li­gen amds auch ecc-ram ver­wen­den kann ‚was beim atom oder vie­len intel-cpus nicht mög­lich ist (bei nied­ri­gem preis)

    beim thema zfs wurde aber auch gesagt das es viel ram braucht?.. man sollte also schon 2gb ram haben… hat hier jemand erfah­ren mit dem ram-verbrauch von zfs?

  19. Snoocor (28/09/2010) Antworten

    Hallo,

    danke für den Arti­kel und auch die vie­len sehr hilf­rei­chen Kom­men­tare. Stehe auch kurz davor, meine Ubuntu Linux Box in ein Fre­e­NAS umzu­wan­deln. Hef­tigs­ter Umstiegs­grund ist eben grade ZFS. Mir wäre zwar woh­ler, auf Linux wei­ter zu arbei­ten (Fre­e­NAS ist näm­lich kein Linux son­dern FreeBSD, was unter der Haube doch leicht anders aus­sieht!), aber kein ande­res Sys­tem bie­tet mir Snapshots!

    RAID gibt es für jedes Sys­tem. Bis­her setze ich einen 3Ware Con­trol­ler mit zwei 1TB Plat­ten ein. Das funk­tio­niert gut, vor allem weil der Con­trol­ler trans­pa­rent gegen­über dem Betriebs­sys­tem arbei­tet. Diese onboard Lösun­gen auf den Main­boards möchte ich gerne als meine per­sön­li­che Hölle bezeich­nen. Fin­det mal Trei­ber für Linux…
    Lei­der ist weder mit Linux noch mit dem 3Ware Con­trol­ler nichts mit leich­tem Auf­rüs­ten. Ein RAID-Z1 und ZFS kann man ja doch im Rah­men des ein­ge­rich­te­ten RAIDs durch Aus­tausch der Plat­ten erweitern.

    Nicht ver­ach­ten sollte man auch die zusätz­li­chen Fea­tures von ZFS wie:
    – redun­dan­tes Schrei­ben von Blö­cken pro logi­schem Volume
    – akti­vier­bare Kom­pri­mie­rung pro logi­schem Volume
    – Quo­tas pro logi­schem Volume
    – leichte Ver­wal­tung mit zwei Kom­man­dos: zfs und zpool

    Zum Spei­cher­be­darf für ZFS wer­den mind. 512MB vor­aus­ge­setzt. Emp­foh­len wer­den mehr inkl. 64bit Betriebssystem.

    Soviel erst­mal dazu. Wenn mein Sys­tem läuft, schreib ich evtl. noch was dazu.

    Snoo

  20. Jeffrey (28/09/2010) Antworten

    @Snoocor:

    Würde mich echt freuen, wenn du dann kurz berich­ten könn­test wie du dein neues Sys­tem genau kon­fi­gu­riert hast. Und vor allem, wel­che Soft­ware nun dar­auf zum Ein­satz kommt.

    Wie es scheint hast du in dem Bereich RAID bzw. ZFS bereits einige Erfah­run­gen gesammelt.

  21. salve (28/09/2010) Antworten

    hallo..
    hab grad gese­hen das es ein neues pro­jekt gibt um zfs unter linux zu betrei­ben.
    wie gut es ist weiss ich aber nicht..
    http://zfsonlinux.org/

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