Portable Programme sind heutzutage sehr begehrt. Ob bei Freeware, Open Source oder auch kommerzieller Software. Auch im Jahresrückblick 2010 wurde das Thema Portable Software mehrmals gewünscht.
Doch was sind denn nun die Vorteile und was sind die Nachteile von Portabler Software jeglicher Art?
Fangen wir bei den Vorteilen an: Dank Diensten wie der Dropbox oder auch einfach einem USB-Stick hat man sie immer dabei. Man kann sehr einfach Backups von der ganzen Software inklusive Einstellungen machen. Das System bleibt bei der Verwendung (im Idealfall) unberührt, sodass man die Software ohne Reste deinstallieren bzw. besser gesagt löschen kann. Die Anwendungsdaten wo etwa auch Login-Passwörter abgelegt werden, können mit TrueCrypt oder ähnlichen Programmen verschlüsselt werden. Natürlich kann auch die ganze Software verschlüsselt werden. Backups von den Programmen können einfach erstellt werden. Man kann Programme mit samt Einstellungen mit anderen Personen austauschen.
Es gibt jedoch auch einige Nachteile: Teils Funktionen sind für den Normalen-Benutzer nicht immer einfach zu konfigurieren — Etwa wenn man die portable Software als Standardanwendung für einen bestimmten Dateityp festlegen möchte. Integration in den Windows Explorer bzw. in das Windows Kontextmenü nicht ohne weiteres möglich. Das Starten vom USB-Stick weg dauert länger wie wenn eine Anwendung installiert ist. Viele der portablen Programme bringen keine Auto-Update Funktion mit sich, was zum einen ein Sicherheitsrisiko ist und zum anderen mehr Aufwand beim Aktualisieren mit sich bringt: Als Workaround gibt es hier Portable Apps Suiten wie LiberKey.
So oder so: Ich persönlich verwende sehr gerne portable Software für verschiedene Zwecke und schaue bei der Suche nach einer passenden Software für eine Aufgabe auch immer zuerst nach portablen Programmen.
Wie seht ihr das Thema Portable Software? Verwendet ihr portable Programme? Wenn ja, mehr portable oder mehr installierte Software?

Also ich bin ein eifriger Nutzer von portabler Software und ich könnte auch gar nicht mehr darauf verzichten. Alleine für tägliche administrative Arbeiten sind die portable Apps nicht mehr wegzudenken, da sie einem die Arbeit um Längen einfacher gestalten.
Dabei habe ich zwei Lösungen im Einsatz:
Einen USB-Stick, auf dem die wichtigsten Admin-Tools vorhanden sind.
Eine 2,5 Zoll Festplatte, auf der alle anderen Apps aufgespielt sind, die für den Stick zu viel Performance fressen würden. Diese Platte habe ich z.B. gerade im Einsatz bei meiner Zertifizierung. Hier werden einem nämlich einige Verbote auferlegt, die man als Admin so nicht hinnehmen kann! :-)
Und selbst zuhause habe ich einige portable Apps im Einsatz. Denn wenn ich es mir sparen kann, ein Programm zu installieren, das mir unnötig die Registry vollmüllt, dann ist meinem Rechner damit auch geholfen. Dabei ist es auch zu verschmerzen, wenn die Apps dann vielleicht nicht den Umfang bieten wie eine Installerversion.
Ich nutze portable Software zum einen auf einem USB-Stick, so zum mitnehmen, aber auch auf meinem Notebook. Ich habe auf meinem ThinkPad zur Zeit Opera, Firefox, Autohotkey und XAMPP als mobile Software laufen. Hat für mich den Vorteil. dass ich diese Programme jederzeit ohne Rückstände wieder löschen kann.
Ich bin auch, genauso wie du großer Fan von portabler Software.
Allerdings seitdem ich nicht mehr privat einen Windowsrechner benutze, beschränkt sich die Nutzung auf eine Minimum, wobei in meinen Augen optimierte Prozesse auch darin begründet sind, in allen Systemen die gleichen programme zu nutzen und da bieten sich portabele Softwarelösungen einfach an! ;-)
By the way, frohes neues Jahr dir und deiner Family. We read 2011! ;-)
Nutze selber auch viel portable Software. Einfach weil es das System sauber hält. Leider gibt es wie Du sagst manchmal Probleme mit der Integration, komischerweise oft nur wenn es im Dropbox Ordner liegt, was ein Grund war mir eine andere Lösung zu suchen. Mit Windows Live Mash bin ich dann auch fündig geworden.
Zum Testen verwende ich bevorzugt die portable Version einer Software. Wenn ich die Software dann weiterhin verwenden möchte, switche ich auf die installierbare Version.
Bin auch ein Fan von portabler Software — einfach, schnell, gut. Eine klasse Erfindung, die das Computerleben vereinfacht. Stick und Dropbox werden dadurch
noch weiter aufgewertet.
Allen hier einen «Guten Rutsch» und ein gutes und gesundes 2011!
Ich sehe schon: Portable Software ist ein Thema was viele interessiert! Werde im neuen Jahr daher bestimmt noch einige interessante portable Software finden über die ich schreiben kann.
Wünsche euch allen ebenfalls einen guten Rutsch in das neue Jahr!
Portable Software eignet sich gut, wenn man z.B. in der Firma aufgrund fehlender Rechte keine gute Software installieren darf. Mehr sag ich jetzt mal nicht.
Ja, Portable Programme sind schon was feines.
Früher hab ich auf einem USB-Stick mal einige Programme einzeln installiert; da war es fast unmöglich alle Applikationen auf dem neuesten Stand zu halten.
Suiten wie LiberKey sind da schon ein Segen!
Bei der Gelegenheit möchte ich mal ein großes Kompliment aussprechen: Ich finds super, dass du so häufig neue und vor allem auch hochwertige Blogeinträge schreibst! Mach weiter so!
Einen guten Rutsch und alles Gute für 2011!
@Horst: Du sollst auf deinem Bürorechner doch keine Schwarze Software installieren! Ich würde so was nie und nimmer machen.
@Horst: sag ich doch ^^ Gruß Horst ^^
@Jeffrey
Nachdem ich ewig Probleme mit dem Erstellen einer Programmsammlung über Liberkey hatte, und das jetzt vom Laptop aus erst mal ging, habe ich das «Problem», zusätzliche Software, die nicht im Liberkey-«Laden» angeboten wird, so zu installieren, dass sie das macht, was sie auch soll, nämlich funktionieren. ;-)
Wahrscheinlich liegts an meiner Dussligkeit, aber vielleicht hast Du oder einer der Leser einen Tipp zur Installation «fremder» portabler Software auf den Liberkey-Stick? :idea: