Gastbeitrag: Verloren gegangene Geräte mit Prey orten

14.01.2011 | 0 Kommentare | Jeffrey

Hat man sein Smart­phone, Tab/Pad oder Note­book ver­lo­ren oder wurde es sogar gestoh­len, ist der Wert eher das kleinste Pro­blem. Viel eher stellt man sich die Fra­gen, was ist mit mei­nen Daten, Pass­wör­tern, Zugangs­da­ten etc. Hier kommt Prey zum Ein­satz. Die kos­ten­lose Soft­ware lässt sich hier downloaden.

Prey läuft unter allen gän­gi­gen Betriebs­sys­te­men wie Win­dows, Linux, Mac OSX und Android, eine Ver­sion für iOS soll dem­nächst im Apple Apps­tore erscheinen.

Prey arbei­tet ohne gros­ses Auf­se­hen. Das Icon ist ver­steckt auf dem Note­book, Smart­phone und seit heute auf mei­nem Galaxy Tab mit Android. Die Instal­la­tion geht unkom­pli­ziert und schnell. Down­loa­den, ein­rich­ten und euer Equip­ment ist geschützt.

Prey project

Der erste auf­fäl­lige Vor­teil von Prey: Eine Appli­ka­tion schützt alle meine Gerät­schaf­ten, die ich in mei­nem Busi­ness All­tag mit mir her­um­schleppe. Think­Pad, iPhone, Galaxy und co.

Tritt der worst-Case ein lässt sich Prey via SMS oder Inter­net akti­vie­ren, wobei Prey so kon­fi­gu­riert wer­den kann, das es auto­ma­tisch nach offen WLan«s sucht, sollte keine Inter­net­ver­bin­dung beste­hen. Ist Prey im Aktive-Modus benutzt das Tool GPS oder umlie­gende WLan«s um sei­nen Stand­ort zu ermit­teln. Falls eine Front Web­cam vor­han­den lässt sich von dem «Neuen» User auch ein Foto schies­sen, Screen­shots und Akti­vi­tä­ten las­sen sich tracken.

Aus der Ferne las­sen sich die Mail­cli­ents Out­look und Thun­der­bird schüt­zen, gespei­cherte Pass­wör­ter kön­nen optio­nal ent­fernt wer­den. Zu guter Letzt lässt sich das Gerät voll­stän­dig sperren.

Ver­setzt Prey von vor­ne­her­ein in den “active mode» sam­melt es in anpass­ba­ren Zeit Inter­val­len sämt­li­che Daten und lie­fert diese in Berich­ten ab. Der Inter­vall, in dem Prey auf aus­zu­füh­rende Aktio­nen oder abzu­lie­fernde Berichte rea­giert, lässt sich auf zwei Minu­ten verkürzen.

Fazit: Eine gute und leicht zu hand­ha­bende Lösung um sich ein wenig vor dem Unge­mach des Ver­lus­tes eines mei­ner Geräte zu schüt­zen und immer­hin ist eine kleine Chance bes­ser als gar keine. Die Instal­la­tion ver­lief Pro­blem­los und ein Test ergab bei mir auf mei­nem Galaxy Tab nach Akti­vie­rung und Aus­tausch der Sim Karte das Prey sei­nen Dienst tadel­los versah.

Der Arti­kel wurde in Form eines Gast­bei­trags von Wolf­gang Thies ver­fasst und mit per Mail zuge­sen­det. Vie­len Dank dafür, Wolfgang!

Prey bie­tet ver­schie­dene Pakete an mit denen man seine Geräte schüt­zen kann: Mit dem kos­ten­lo­sen kann man bis zu 3 Geräte ver­wal­ten und bis zu 10 Reports wer­den gespei­chert bevor die alten gelöscht werden.

Man muss die Reports bei einem Ver­lust jedoch manu­ell über die Webober­flä­che vom Gerät anfor­dern. Den oben beschrie­be­nen “active mode” kann man bei den kos­ten­pflich­ti­gen Plä­nen ab 5 Dol­lar im Monat nutzen.

Zum Orten von Gerä­ten finde ich Prey sehr gut auf­ge­baut und auch ein­fach zum kon­fi­gu­rie­ren. So oder so emp­fehle ich aber jedem Benut­zer seine wich­ti­gen Daten oder die gan­zen Fest­plat­ten – zumin­dest bei Note­books – zu ver­schlüs­seln. Bei Smart­pho­nes geht das ja nicht so einfach.

Hatte jemand von euch schon ein­mal eines sei­ner Geräte ver­lo­ren oder es wurde sogar gestoh­len? Wenn ja, hat­tet ihr Prey oder eine Ähnli­che Soft­ware im Ein­satz mit der ihr wie­der zum Gerät gefun­den habt?

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