Geschwindigkeit von (Netzwerk-)Festplatten testen

21.04.2010 | 22 Kommentare | Jeffrey

Heutzutage hat schon fast jeder Technik-Freak mindestens ein NAS (Netzwerk-Speicher) bei sich zuhause.

Mit dem kleinen und kostenlosen Tool ATTO Disk Benchmark (Download-Link) kann man die Geschwindigkeiten jeglicher Festplatten – NAS oder auch Lokal – testen.

ATTO_Disk_Benchmark

Bei meinem getesteten Gerät handelt es sich um ein NAS (DS108j von Synology), welches trotz 1Gbit Anbindung leider nur auf ungefähr 10 MB/s kommt. Die tiefen Resultate kommen in meinem Fall von der geringen CPU-Leistung und wenig RAM im NAS.

Hast du selber ein NAS? Wenn ja, von welchem Typ? (via)

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  • 22 Kommentare

    1. @Caschy

      Die Platte sollte eigentlich nicht das Problem sein: Samsung hd502ij mit 7’200rpm.

      Wie ich das sehe, liegt es am CPU vom NAS, denn der ist beim Kopieren immer zu 90% ausgelastet.

    2. Chris Antworten

      Das ist nur CPU / Ram und nicht die Platte. Ganz typisch. Ist bei fast allen SOHO Geräten so. Faktor 1000 zu langsam. Die Gigabit-Werbung ist Täuschung.

    3. Ich weiß inzwischen garnicht mehr, wieso die Leute so ab ein NAS abfahren. Ein günstiges Gehäuse + Atom-Board und schon ist man wesentlich flexibler + günstiger – und hat keine Lastprobleme :)

      Wird irgendwann in Zukunft bei mir gemacht. Darauf kommt dann ein FreeNAS oder ich installiere mir mein Standard Ubuntu und richte das ein.

    4. @Chris:

      So sehe ich das auch, bei mir ist die CPU beim Kopieren immer voll und ganz ausgelastet :(

      @Patrick:

      Das hatte ich auch schon vor, nur benötigt das mehr Platz und meist auch mehr Strom.

    5. Naja ein Atom-Board verbraucht vielleicht 30W unter Last. Ich muss endlich mal testen, wieviel mein HTPC im idle so verbraucht. Aber wenn man so viele Platten wie z.B. Caschy hat, würde sich ein einziger Rechner mit 8 Festplatten drin lohnen ;)

    6. @Patrick:

      Ich muss mir in den nächsten Monaten mal Gedanken bezüglich einem neuen NAS (Eigenbau oder auch nicht) machen :)

    7. @Jeffrey: Mein Server schafft ohne Optimierung schon im Schnitt etwa 40MB/s. Das Gehäuse ist genau so groß wie ein etwas professionelleres NAS. Dafür muss man dann allerdings auch schon wieder etwas mehr auf den Tisch legen und alles selbst konfigurieren ;)

    8. @Nils: Bei dir passen aber nur 2 HDDs rein, oder? Das würde für mich ein NAS schon nutzlos machen… Ich stell mir irgendwann ein Sharkoon Rebel9 Economy Edition ins Büro, knall ein stromsparendes Board rein und kann dann bis zu 9 Festplatten einbauen (vorrausgesetzt ich baue noch SATA-Controller ein, oder kennt jemand ein Board mit 9 SATA-Anschlüssen? :D)

    9. @Patrick: Ne, sind 4×3,5″ und eine 2,5″ HDD :)
      Mehr kann man bei der Größe des Gehäuses dann auch nicht erwarten und das Atom Board hat ja auch nur 4 SATA-Anschlüsse :D

    10. @Nils:

      Mal schauen, was die Zukunft bringt!

      Jetzt muss ich zuerst ein wenig sparen, da ich ja gerade erst den neuen PC gekauft habe :)

    11. Nettes Tool.
      Nun weiss ich endlich auch, wie schnell meine Platten in meinem Gigabit Netzwerk sind. Gut 80mb/s Schreiben/Lesen (WD20EADS) bei nem älteren Office PC der zu nem HTPC/Fileserver umgebastelt wurde.

    12. @CruSherFL:

      Von solchen Werten kann ich aktuell nur träumen :)

    13. Pingback: Benchmark des LG N1T1 | Patrick Gotthard

    14. Thomas Antworten

      Danke für den Tipp, ist ein tolles Tool.
      Die verlinkte Version ist leider etwas veraltet.
      Die aktuelle Version gibt es z.B. hier.

    15. Mischa Antworten

      Bei einer Rate von 10Mb/s kannst du dich nicht beklagen, genügt ja auch schon für HD-Streaming, was willt du mehr?
      Mein NAS (HP MediaVault 2120, extra aus USA importiert) ist schrott, keine Ahnung warum es macht aber nur 400K/sec-Read und 20k /sec write.

    16. @Mischa:

      Beim Übertragen von grossen Dateien (z.B. Backups) merkt man recht schnell, dass 10 MB/s eher langsam ist. Wenn ich heute ein NAS kaufen würde, dann muss das mindestens auch 30 MB/s erreichen.

      Aber das mit deinem HP MediaVault erstaunt mich jetzt recht. Kann ich eigentlich nicht glauben. Da ist bestimmt was an der Netzwerkkarte oder der Konfiguration falsch.

    17. Mario Antworten

      Komisch, bei mir unter Win7 x64 erkennt das Tool gemappte Netzlaufwerke nicht … Es zeigt nur “reale” Platten an …

      • Hast du das Tool als Administrator gestartet? Eventuell auch mal einen anderen Laufwerksbuchstaben versuchen.

      • Mario

        Yepp. Alles gemacht. Sehr merkwürdig …

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