Wenn man die Ladezeit eines WordPress Blogs verbessern möchte, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine beispielsweise der Einsatz von W3 Total Cache.
Vor kurzem bin ich dazu auf die Webseite GTmetrix gestoßen, bei der man die Performance einer Webseite anhand von YSlow und Google Page Speed messen lassen kann.
Interessant ist dabei die Möglichkeit zum Vergleichen von Seiten, sowie der Verlauf.

Neben den Auswertungen und Tipps von YSlow sowie Google Page Speed können die Werte gespeichert werden, in dem man sich einen kostenlosen Account anlegt.

Mit der eingebauten Vergleichsfunktion kann man seine Webseite zudem mit anderen Seiten vergleichen.
Natürlich sind diese Zahlen immer mit Vorsicht zu geniessen, da ein allenfalls eingebauter Cache nicht bzw. schlecht erfasst werden kann.
Was haltet ihr persönlich von solchen Tools wie GTmetrix, YSlow oder auch Google Page Speed? Wie wichtig ist euch die Performance einer Webseite?
Ich persönlich finde, dass man das man die Ladezeit jeweils mit dem Angebot an Funktionen vergleichen muss. Auf die aktuell hier im Blog eingesetzten Plugins möchte ich nicht verzichten, auch wenn einige davon nicht ohne JavaScript und Co. auskommen.

Mir ist die Ladezeit schon sehr wichtig und ich versuche immer das optimale rauszuholen. Ich versuch dies allerdings nicht durch Plugins sondern gleich serverseitig. Laut GTMetrix lieg ich bei 2.87s, was allerdings ein schlechter Wert ist im Vergleich zu anderen solcher Tools. Google zeigt mir bessere Ergebnisse und bei Pingdom lieg ich meist so bei 1 Sek. Aber ist ja noch Beta, mal schauen ob sich die Werte noch angleichen. Könnt ihr auch solche Unterschiede feststellen?
@Markus:
Bei mir sind die Unterschiede nicht wirklich sehr gross, meist immer im gleichen Bereich.
Deine Seite ist ja wirklich sehr schnell, hast du denn einen eigenen (V-)Server?
Ist n Root Server, von V-Servern halt ich nicht viel. Ich Cache mit WinCache für IIS, damit läuft WP auch nur noch mit 6MB PHP Ram Ausnutzung. Plugins bau ich meistens um und hau alles was die Datenbank belastet raus. Meist nimmt man eh nie wieder Änderungen an den Einstellungen vor und wenn kann man dies auch hart im Code machen, so muss nicht bei jedem Seitenaufruf zigmal nach den Einstellungen geschaut werden. Gibt viele Kniffe um anzusetzen, kommt eben drauf an wieviel Zeit man investieren mag.
@Markus:
Mit einem eigenen Server hat man natürlich auch einige Möglichkeiten, die ein normales Webhosting nicht bietet.
Dazu bestimmt man selber, welche Projekte auf dem Server laufen, damit alle eine entsprechend gute Leistung erhalten.
Danke für den Tipp mit GTmetrix, werde ich sicherlich auch mal testen!
Ich schaue auch schon recht oft darauf, den Speed zu verbessern. Gerade für Firefox sind da zwei Add-ond zu empfehlen:
-Firebug
-PageSpeed
So kann man schon viele Schwachstellen auf der Webseite aufdecken.
Und da werd ich auch noch einiges verbessern müssen, wie ich gerade wieder vor Augen geführt bekommen habe! :-)
Ich muss aber auch sagen, dass mir Pagespeed nicht so wichtig ist, dass ich so weit gehen würde wie Markus und für mehr Speed die ganzen Plugins umbaue. Denn so geht meiner Meinung nach der Vorteil des Hook-Systems von WordPress verloren. Irgendwann endet das damit, dass man gar nicht mehr durchblickt, wo man was geändert hat und dann wirds ungemütlich. :-)
Aber auf eine vernünftige Anzahl an Plugins sollte man schon achten und auch den Einsatz von externem Javascript irgendwelcher Statistikdiensten, den man sich auf seinen Seiten einbaut. Alleine dadurch läßt sich viel Zeit einsparen.
@Stefan Nun ja ich seh den Vorteil des Hook Systems ein wenig anders. Es kann in meinen Augen nicht sein das genau über das Hook System Dinge aktiviert werden (default-filters.php) die man dann oft über die functions.php wieder deaktiviert. Das ist sinnloses im Kreis laufen in meinen Augen, schon aus diesem Grund hab ich viel geändert. Aber zurück zu den Plugins, Du wirst gar nicht glauben wie ein Plugin aussehen kann. Meine Artikel zu Twitter jagen, sind gerade mal noch 50 Zeilen Code oder so, davor mit Plugin waren das über 3000 zuzäglich eines benutzerdefinierten Feldes für JEDEN geposteten Artikel. Von den weiteren DB Abfragen mag ich gar nicht erst sprechen. Ich hab in einer Testumgebung immer die original Plugins laufen, die Seite ist 4 Sek langsamer! WP bietet mir eine gute Basis, das langt mir alles andere wird selber gefrimelt, den warum sollte ich die gute Basis “mutwillig” kaputt machen?
@Stefan:
Man lernt täglich neue Dinge kennen, so hat man nie “ausgelernt”.
Genau so ist das auch bezüglich Performance-Optimierungen für eine Webseite, es gibt immer noch kleine Sachen die man noch anpassen könnte :)
Natürlich ist das Optimieren mit viel Geduld verbunden, ich persönlich bin auch nicht so der Typ, der den ganzen Plugin-Code durchwühlt, wenn ich nicht gerade ein Problem feststelle.
Bei Plugins mit JavaScript hingegen, schaue ich jedoch doch meist, ob es nicht eine Alternative ohne JavaScript gibt.
@Markus:
Zum Beispiel mit dem automatischen twittern bei einem neuen Beitrag:
Dazu nutze ich weder ein Plugin noch einen eigenen Code. Das erledigt für mich eine in FeedBurner integrierte Funktion :)
Siehe: http://infoblog.li/beitraege-im-rss-feed-durch-feedburner-tw.....rn-lassen/
@Jeffrey Ich kenn die Funktion von Feedburner, aber gerade im News Bereich kann man es sich nicht leisten das Beiträge erst 10 Minuten später oder so, bei Twitter erscheinen. Wenn man es zeitgleich mit dem Posting braucht, kommt man um eine eigene Funktion oder Plugin nicht rum.
@Markus:
Bei dir sieht das natürlich wieder ganz anders aus, da hast du recht!
Die News sollten natürlich gleich und nicht erst verspätet auf Twitter erscheinen.
Ich wollte es ja auch schon nutzen. Ansich ist das nämlich schon eine sehr gute Funktion vom Feedburner.
Nette Sache, muss ich mal ausprobieren und schauen, ob der “Service” etwas bringt!?!
@dimido:
Das reine Anzeigen der Werte ist natürlich nichts neues, ich finde es jedoch praktisch, dass man sich die Resultate speichern lassen kann.
So sieht man schön den Verlauf der Performance seiner Webseite :)