Micropayment-Dienst Flattr – Was haltet ihr davon?

20.05.2010 | 19 Kommentare | Jeffrey

Ihr habt in den letz­ten Tagen sicher bereits schon vom Micropayment-Dienst Flattr, bei­spiels­weise bei Cars­ten oder auch bei Ben gelesen.

Das Prin­zip hin­ter Flattr ist recht ein­fach gemacht: Man besitzt ein Konto bei Flattr, wel­ches man monat­lich mit einem klei­nen Betrag, z.B. mit 2 Euro auf­füllt. Die­ses Geld ver­teilt man dann an andere, in dem man auf ent­spre­chende Flattr-Buttons klickt.

Aktu­ell wird noch ein Invite benö­tigt um bei Flattr mit­ma­chen zu kön­nen. Ich habe glück­li­cher­weise gerade einen von Ben erhal­ten, vie­len Dank dafür!

Ich habe hier nun unter den Bei­trä­gen über das Flattr WordPress-Plugin einen Flattr–But­ton ein­ge­baut.

Ich per­sön­lich finde die Idee mit Flattr sehr gut, da man sich so schnell und ein­fach bei­spiels­weise bei ande­ren Blog­gern für inter­es­sante Arti­kel bedan­ken kann!

Wie seht ihr das? Glei­cher Mei­nung wie ich, oder seht ihr das ganz anders?

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19 Kommentare

  1. Anton Bollen (20/05/2010) Antworten

    Ich finde die Idee klasse. Es gibt viele Dinge, die mir gefal­len und die ich unter­stüt­zen möchte –Blogs, Musi­ker, Pho­to­sei­ten, Tuto­ri­als etc…Aber das ist oft schwie­rig da 1. es kei­nen guten Weg gibt, Blogs oder ande­ren Pro­jek­ten Geld zukom­men zu las­sen und 2. man oft nicht weiss, wie­viel man geben sollte.

    Aber mit Flattr kann man sich ein monat­li­ches Bud­get set­zen und das dann gerecht an alle schö­nen Dinge des Monats verteilen.

    Falls jemand eine Invite hat, würde ich mich sehr dar­über freuen.

  2. Jeffrey (20/05/2010) Antworten

    @Anton:

    Genau, so sehe ich das auch!

    Mit Flattr kann man sich ein­fach bei ande­ren bedan­ken, hat jedoch zuvor ein Bud­get festgelegt.

    Ich werde mich hier im Blog bemerk­bar machen, wenn ich sel­ber Invi­tes ver­tei­len kann :)

  3. Maxim (20/05/2010) Antworten

    Ich gehe davon aus, dass die meis­ten Flattr-Benutzer Blog­ger sind. Das ist ein Pro­blem, denn so wird das Geld nur von einem Blog zu ande­rem hin und her gescho­ben. Man braucht eine externe Geld­quelle, d.h. man muss Blog­le­ser dazu brin­gen sich bei Flattr zu regis­trie­ren und das geht lei­der nur sehr schwer.

    Ein ande­rer Aspekt ist: woher weiß ich, ob Flattr keine Bewe­gungs­pro­file erstellt? Das ist für ein Unter­neh­men eine rie­sige Ein­nah­me­quelle.…
    Man denke nur an Face­book mit Like-Button.

    Abge­se­hen davon ist der Dienst recht inter­es­sant und hat eine Zukunft, wenn eine kri­ti­sche Benut­zer­masse erreicht wird.

  4. Michael Malura (20/05/2010) Antworten

    Als ich die ers­ten Zei­len gele­sen hab wusst ich nicht was das brin­gen soll. Aber jetzt check ich es. Ist eigent­lich eine super coole Idee. Man brauch dann aber auch wirk­lich gute Infos bzw. nette Leser wenn man damit sei­nen Blog unter­hal­ten will. :D

  5. Jeffrey (20/05/2010) Antworten

    @Maxim:

    Natür­lich wird das Geld aktu­ell doch meist intern zwi­schen den Blog­gern wei­ter gege­ben, aber es wer­den sich mit der Zeit bestimmt immer mehr auch andere Leute bei Flattr anmelden.

    Das Pro­blem mit den Daten sehe ich per­sön­lich jetzt nicht so ernst. Das was ich «Flattre» darf von mir aus ruhig auch die Öffent­lich­keit sehen, da ich diese Bei­träge ja meist auch so verlinke.

    Ich habe mir vor­hin jedoch gerade auch Gedan­ken gemacht, wie die Leute bei Flattr wohl ihr Geld ver­die­nen. Hat jemand eine Idee, wie die das machen?

    @Michael:

    Gute Arbeit soll ja schliess­lich auch belohnt wer­den!
    Mit Flattr geht das Beloh­nen ganz einfach :)

  6. Jeffrey (20/05/2010) Antworten

    @Maxim:

    Danke, das habe ich über­se­hen!
    Ich finde das eigent­lich noch ganz ok, solange immer alles rei­bungs­los läuft.

  7. nodch (20/05/2010) Antworten

    Ja, die Gebühr die an Flattr geht flat­tert nicht wirk­lich, man kann nur hof­fen dass das mit zuneh­men­den Nut­zer­zah­len für Flattr lukra­ti­ver wird, dass man nicht über die Gebühr ver­die­nen muss.

    Die Idee ist jedoch wei­ter­hin eine gute, auch wenn es sol­che Ver­su­che schon mehr­fach gab, lei­der bis­her immer erfolg­los. Was solls, ich hab mal ein Stück mei­nes «Kuchens» hiergelassen ;)

  8. Jeffrey (20/05/2010) Antworten

    @nodch:

    Es wäre natür­lich genial, wenn sich Flattr spä­ter bei­spiels­weise durch Wer­bung auf ihrer Seite finan­zie­ren kann.

    Bei den klei­nen Beträ­gen ist das mit der Gebühr schon schade :(

    Und: Danke für den Kuchen :P

  9. Polyfragmentiert (21/05/2010) Antworten

    Ich bin kein (regel­mä­ßi­ger) Blog­ger, also eher Leser und ich hab» mich bei flattr regis­triert, um Bei­träge, Plugins oder was auch immer mir gefällt, zu honorieren.

    Ich finde die Idee super. Dass da bei klei­ne­ren Beträ­gen 40-60c an Gebüh­ren fäl­lig sind, finde ich ver­tret­bar. Der Dienst muss sich schließ­lich finan­zie­ren und über Wer­bung geht ja mal gar nicht, im Sinne von: will ich nicht.

    Guten Appe­tit, Jeffrey :)

  10. Sascha (21/05/2010) Antworten

    Ich finde den Dienst wirk­lich gut und ich kann mir auch vor­stel­len das sich Leser dort regis­trie­ren, wie z.B. Poly­frag­men­tiert die auch bereit sind für gute kos­ten­lose Infos oder Pro­gramme Ihren Betrag zu splitten.

  11. Jeffrey (21/05/2010) Antworten

    @Polyfragmentiert:

    Das ist natür­lich super, wenn du dich auch als «Nicht-Blogger» anmeldest!

    @Sascha:

    Es wäre natür­lich genial, wenn sich auch viele Leser anmelden :)

  12. Polyfragmentiert (21/05/2010) Antworten

    @Jeffrey,

    die­ser Ansatz ist mei­ner Mei­nung nach der Weg aus die­ser lei­di­gen Werbung-Adblocker-kostenlos-Mentalität-Blah-Konversation, die beson­ders vor kur­zem wie­der auf­ge­bran­det war.

    Wo ist denn auch bitte das Pro­blem, monat­lich zum Bei­spiel 2€ auf den vir­tu­el­len Tisch zu legen? Ich hab» auch nicht soviel Geld, aber das geht immer. Mit Diens­ten wie flattr wird’s rich­tig ein­fach, einen (dyna­mi­schen) frei­wil­li­gen Betrag für Inhalte zu zah­len; logisch, je mehr Leute aktiv mit­ma­chen, umso gerin­ger wer­den ver­mut­lich die Einzel-Beträge, aber die Masse macht’s dann möglicherweise.

    Haupt­sa­che, die gan­zen (ambi­tio­nier­ten) Hobby-Blogger hören end­lich mal auf her­um­zu­heu­len, dass nie­mand für die selbst auf­er­legte Arbeit bezah­len möchte, die der Anbie­ter ja eigent­lich mal kos­ten­los erbrin­gen wollte.

  13. Jeffrey (21/05/2010) Antworten

    @Polyfragmentiert:

    Genau, so sehe ich den Vor­teil von Flattr auch. Denn — wie du bereits erwähnt hast — soll­ten bei­spiels­weise zwei Euro im Monat schon drin­nen lie­gen. Schluss­end­lich bestimmt man ja sel­ber, wem man das Geld zuspielt!

    Even­tu­ell wird sich flattr auch als Ersatz für das Ein­bin­den von Wer­bung im Blog her­aus­stel­len, wenn man einen Blog bei­spiels­weise nur als Hobby betreibt.

    Mal schauen, was die Zukunft bringt!

  14. Tanja (22/05/2010) Antworten

    Die­ser Dienst bzw. auch das Plu­gin dazu machen gerade die Runde durch die Blo­go­sphäre. Meine Mei­nung dazu ist, dass das Ganze zwar jetzt wie ein Hype fast über­alle erschei­nen wird, weil die Leute dabei Dol­lar­zei­chen in den Augen bekom­men. In einem hal­ben Jahr oder so, wirst Du das Ganze kaum mehr wo fin­den, da fast alle gelernt haben, dass es nix bringt ;-)

  15. Jeffrey (22/05/2010) Antworten

    @Tanja:

    Ich denke bzw. hoffe, dass es auch in einem hal­ben Jahr noch aktiv genutzt wird :)

    Du wirst es bei dir nicht einbauen?

  16. Tanja (22/05/2010) Antworten

    Nein, auf kei­nen mei­ner Blogs. Viel­leicht erst wenn mir einer, der in der Größe und Rich­tung ver­gleich­bar ist, seine guten Zah­len zeigt. Unter nem Hunni pro Monat ist es den Auf­wand in mei­nen Augen nicht wert. Dafür gibt es wesent­lich bes­sere Monitarisierungsmöglichkeiten ;-)

  17. TeneTours (05/06/2010) Antworten

    Trotz anfäng­li­cher Skep­sis und allen Unken­ru­fen zum Trotz habe ich den Flattr But­ton ein­mal ein­ge­baut. Ich bin gespannt wie sich das wei­ter ent­wi­ckeln wird.

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