Netz überlastet: SMS an Silvester

29.12.2011 | 5 Kommentare | Jeffrey

drei Tage und dann ist es da, das neue Jahr! Wie jedes Jahr wer­den in der Sil­ves­ter­nacht Mil­lio­nen von Kurz­nach­rich­ten, SMS ver­sen­det. In der Schweiz (Swiss­com, Orange, Sun­rise, ..) waren es letz­tes Jahr bei­spiels­weise über 100 Mil­lio­nen Stück. Vod­a­fone rech­net mit 40 Mil­lio­nen in die­sem Jahr.

Ent­spre­chend sind die Netze dann jeweils von kurz vor 24:00 Uhr bis sicher 01:00 Uhr über­las­tet. Zumin­dest ich habe das jetzt schon einige Jahre so erlebt. Gehöre zu denen, die Neu­jahrs­grüsse (sofern nicht per­sön­lich) per SMS ver­sen­den. Bin nicht so der Fan von Whats­App und was es nicht noch so alles gibt.

Grund­sätz­lich hätte man ja bis zum 6. Januar Zeit um sich gegen­sei­tig das Neu­jahr anzu­wün­schen. Aber das macht kei­ner. Je schnel­ler desto bes­ser, was?

So ver­sen­det man dann neben dem Glas Sekt die Neu­jahrs­wün­sche per SMS und nervt sich dar­über, dass die SMS nicht gesen­det wer­den kön­nen. Eben genau wegen der Netz-Überlastung.

Michael hat über eine ent­spre­chende Text-Kombination geschrie­ben, mit der (*LATER S#) man SMS um eine Stunde (oder mehr) zeit­ver­setzt ver­sen­den kann. SMS um 23:00 Uhr absen­den, sodass es um 00:00 dem Emp­fän­ger zuge­stellt wird. So ist es zumin­dest schon beim Pro­vi­der und muss dort von der War­te­schlange aus nur noch zu dem auf der ande­ren Seite. Lange Rede, kur­zer Sinn: Lei­der wir das Ganze wohl genau von neuen Han­dys, Smart­pho­nes in der Regel nicht unter­stützt. Warum? Kann ich euch nicht sagen.

Es gibt zudem diverse Apps, die ver­spre­chen SMS zeit­ver­setzt zu ver­sen­den. Doch die machen auch nicht mehr wie den «Absen­den» But­ton im Hin­ter­grund zur gewünsch­ten Zeit zu betä­ti­gen. Daher für die­sen Anwen­dungs­fall nicht zu gebrauchen.

Fazit: SMS kurz vor 24:00 Uhr oder dann halt eine Stunde spä­ter ver­sen­den. Scha­det nie­man­dem. In der Zwi­schen­zeit kann man sich ja auch ohne SMS ver­gnü­gen und etwa zum zwei­ten Glas Sekt grei­fen — sofern man denn nicht fah­ren muss/darf.

Wie ver­sen­det oder über­bringt ihr eure Neu­jahrs­wün­sche? SMS, Whats­App, soziale Netz­werke oder direkt persönlich?

Foto: Von Herry L. unter CC BY 2.0

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5 Kommentare

  1. Tobi (29/12/2011) Antworten

    Grund­sätz­lich per­sön­lich. Sol­che Massen-SMS die man an fast das gesamte Adress­buch sen­det, braucht mei­ner Mei­nung nach kein Mensch.

  2. Stefan (29/12/2011) Antworten

    Die Leute mit denen ich feier, bekom­men das schon irgend­wie mit. 2–3 mir wich­tige Leute wer­den dann irgend­wann in der Nacht noch ange­ru­fen und der ganz große Rest… der bekommt an sich nichts.

  3. basti (30/12/2011) Antworten

    Weil mich der ganze Erreich­bar­keits­kram echt annervt in den letz­ten Mona­ten werde ich mich die­ses Jahr dar­auf beschrän­ken, den Leu­ten mit denen ich ins neue Jahr rut­sche zu gra­tu­lie­ren. Meine Fami­lie sehe ich ohne­hin am 01.01 da kann ich das also auch per­sön­lich erle­di­gen. Und die Hand voll Kon­takte die ich sonst noch für wich­tig halte wer­den auch nicht ver­är­gert sein wenn sie ihre Nach­richt am nächs­ten Tag erhalten.

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