Online-Einkaufen: Was spricht dafür und was dagegen?

25.08.2011 | 16 Kommentare | Jeffrey

Ein­kau­fen im Inter­net ist schon seit vie­len Jah­ren mög­lich. Es gibt dafür immer mehr Optio­nen um Sach­ge­gen­stände und auch Dienst­leis­tun­gen über das Inter­net zu kaufen.

Mitt­ler­weile kann man (fast) alles direkt vom Com­pu­ter oder auch Smartphone/Tablet aus kau­fen und es wird dann oft wenige Tage spä­ter direkt vor der Haus­türe abge­lie­fert. Doch was sind die Vor­teile und was kann zum Nach­teil werden?

Ein Vor­teil ist auf jeden Fall, dass man Pro­dukte aus der gan­zen Welt ein­kau­fen kann. Es ist kein Pro­blem mehr ein Pro­dukt aus einem ande­ren Land zu bestel­len — Sofern man sich davor auch über die Zoll­be­din­gun­gen und Gebüh­ren infor­miert. Durch geschick­tes Ver­glei­chen kann man mit­un­ter bares Geld spa­ren. Auch hat man bei vie­len Online­shops gleich die Wahl ver­schie­dene Pro­dukte zu ver­glei­chen oder anhand von Test­be­rich­ten ein­zu­schät­zen. Ein Fach­ge­schäft in der Nähe ist so (viel­fach) nicht mehr nötig.

Natür­lich hat das Online-Einkaufen aber auch seine Nach­teile bzw. Tücken. Kennt man sich in einem Gebiet nicht aus, wor­aus man ein Pro­dukt kau­fen möchte, wird es mit­un­ter schwer eine pas­sende Aus­wahl zu tref­fen, da die per­sön­li­che Kauf­be­ra­tung ent­fällt. Dar­über habe ich ja auch schon ein­mal geschrie­ben. Wei­ter­hin häu­fen sich die Betrü­ger im Inter­net. Ob es nun Abofal­len oder ein­fach unse­riöse Ange­bote sind, es ist Vor­sicht gebo­ten. Nicht alles was glänzt ist Gold! Hier fängt der Schutz aber bereits schon auf dem eige­nen Com­pu­ter an. Zudem sollte man nicht blind kau­fen und über­le­gen, ob ein Ange­bot rea­lis­tisch und der Käu­fer sowie die Pro­dukt­be­schrei­bung seriös wirkt. Je nach Pro­dukt ist kommt dann auch noch die Sache mit der Garan­tie bzw. Pro­blem­fall dazu — Man das Pro­dukt im Regel­fall nicht mehr ein­fach nur noch zum nächs­ten Händ­ler in der Region brin­gen, son­dern muss es zum Her­stel­ler einsenden.

Es kommt mei­ner Mei­nung nach immer auf die Art des Pro­duk­tes an. Bei den einen Pro­duk­ten über­wie­gen die Vor­teile beim Kauf im Inter­net und bei den ande­ren sieht es mit­un­ter anders aus.

Ich per­sön­lich kaufe vor allem Tech­nik im Inter­net. Kann eigent­lich sagen, dass ich technische-Gadgets und Zube­hör prak­tisch nur noch über das Inter­net bestelle. Habe da bis jetzt sehr gute Erfah­run­gen gemacht. In ande­ren Gebie­ten bin ich eher der Offline-Käufer und gehe im nächs­ten Ein­kaufs­cen­ter in der Region vorbei.

Wie macht ihr das? Wel­che Pro­dukt­spar­ten kauft ihr im Inter­net? Was habt ihr für Erfah­run­gen gemacht?

© Bild: *MarS auf flickr unter CC By-NC-SA 2.0

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16 Kommentare

    • Tom (04/09/2011)

      Kaufe recht viel übers Inter­net obwohl ich es in einem Laden lie­ber tun würde. Dort fehlt natür­lich die Aus­wahl und der Preis ist meist höher.

      Was aber dage­gen spricht ist gerade in Aus­tria die total ver­gam­melte Post bzw des­sen Post­part­ner sowie die priv­ten Paket­dienste.
      Inzwi­schen ist es schon Glück­sa­che, da wird einem eine xhun­dert teure Bestel­lung von Ama­zon ein­fach vor die Türe gewor­fen, die Post ver­schlampt das Bestellte oder der Paket­dienst hat kei­nen Bock und schreibt nicht ange­trof­fen, hat aber die Route ein­fach nicht gemacht.…

      Tech­nik und Co ist OK online zu kau­fen, das nor­male Lebens­not­wen­dige möcht ich aber lie­ber im Lan­den holen. Irgendwo gibts ne Grenze.…

      Gruss
      Tom

  1. Bruno (26/08/2011) Antworten

    netand­buy zieht der­zeit eine Platt­form auf wo trans­pa­ren­tes inter­na­tio­na­les Online-Shopping mög­lich ist. Dort kann man dann auch z.B. nach­se­hen bei wel­chem Shop wie­viel Zoll Gebüh­ren anfal­len. Die Leute bei netand­buy sind der­zeit dabei den Daten­be­stand auf­zu­bauen (des­halb noch Beta Phase) — des­halb der­zeit noch kein Anspruch auf Vollständigkeit.

    http://netandbuy.com

  2. Boehrsi (26/08/2011) Antworten

    Also ich per­sön­lich muss sagen, dass ich mitt­ler­weile das Inter­net bevor­zuge wenn es um so etwas wie Tech­nik geht. Denn meine Erfah­run­gen beim Asus Trans­for­mer kauf, für den ich tat­säch­lich mal wie­der in meh­re­ren «Elektronik-Fachmärkten» war, war ein­fach grau­en­haft (http://boehrsi.de/index.php?news=offline_technik_kaufen_-_wa.….ich_das_an?,1020). Einige andere Sachen kaufe ich auch noch online, aller­dings grund­sätz­lich nur bei gro­ßen Shops denen ich «ver­trauen» kann und bis jetzt hatte ich noch nie Pro­bleme. Wie du schon sagst kommt es sehr drauf an was man kau­fen will.
    Ein klei­ner Preis­ver­gleich im Inter­net sollte aller­dings immer ange­sto­ßen wer­den, denn so kann man sich einen Über­blick ver­schaf­fen und schmeißt auch beim «Off­line kauf» nicht unnö­tig Geld aus dem Fenster.

  3. nixdagibts (26/08/2011) Antworten

    Kla­mot­ten und Tech­nik wer­den aus­schließ­lich im Inter­net gekauft.
    Tech­nik sogar für die Verwandten/Bekannten.
    Möbel wer­den off­line gekauft.

    Bis­her nie schlechte Erfah­run­gen gemacht. Sogar mit völ­lig unbe­kann­ten Shops.
    Die idealo Bewer­tun­gen hel­fen da viel. Und ich kaufe viiiiiiieeel im Internetz.

  4. maTTes (26/08/2011) Antworten

    Mir gehts da genauso wie nix­da­gibts. Sämt­li­ches wird im Inter­net bestellt und bis­her keine gro­ßen Pro­bleme gehabt. Der Preis ist halt sehr ausschlaggebend :-)

  5. mega (26/08/2011) Antworten

    Ich kaufe diver­ses bei Ama­zon.
    Ist ggf anderswo auch güns­ti­ger, aber Ama­zon klappt dafür Pro­blem­los*.
    Vor­al­lem auch das zurück­schi­cken, wenns nicht gefällt oder nicht funk­tio­niert. Strich­code und Adress-Etikett aus­dru­cken und fer­tig. Anderswo muss man Rück­sen­de­scheine erst per Post anfor­dern, umständ­lich irgend­was vom Hand aus­fül­len, dem Geld hnter­her telefonieren…

    Ich hab auch schon­mal Per­sil und eis­tee bei Ama­zon bestellt ;)
    Per­sil, weils viel güns­ti­ger war (wohl grade Aktion gewe­sen, es kos­tet jetzt mehr) und Eis­tee, ein­fach mal weils geht.

    * Pack­sta­tion nötig, sost schi­cken die gerne mal mit Her­mes, selbst wenn man Prime ist, also eigent­lich Premium-Versand kom­men sollte.
    Her­mes ist ein­fach zu unzu­ver­läs­sig, warum auch immer Ama­zon die Erspar­nis wich­ti­ger ist als die Kun­den­zu­frie­den­heit,
    Ich achte auch anderswo drauf, das zuver­läs­si­ger Ver­sand erfolgt und ver­zichte gerne auf eBay-Schnäppchen (die eben wegen Her­mes auch Schnäpp­chen bleiben)

  6. Sascha (26/08/2011) Antworten

    Also ich kaufe eini­ges bei Ama­zon, ansons­ten nicht wirk­lich bei eShops. Irgend­wie sollte man auch die loka­len Fach­händ­ler unter­stüt­zen. Je nach dem was man kauft ist ein per­sön­li­cher Ansprech­part­ner auch schon viel Wert, da zahle ich auch mal etwas mehr.

  7. mega (26/08/2011) Antworten

    Dann sol­len die loka­len Fach­händ­ler erst­mal mich unter­stüt­zen…
    Z.B. mit halb­wegs akzep­ta­blen Preisen.

    Was sollte der Fach­han­del für Ser­vice bie­ten, den man ernst­haft braucht?
    Bzw, kann man Geiz und Blöd­märkte da über­haupt zuzählen?

    (Noch) bin ich durch­aus in der Lage, sel­ber raus­zu­fin­den, wel­ches Tablet/PC/Notebook/Händy/Sat-Anlage/TV/… die rich­tige ist und ich kann diese dann auch sel­ber ein/zusammen-bauen bzw anschlie­ßen.
    Bzw ich Frage zur Bera­tung Leute mit ernst­haf­ter Ahnung anstatt irgend­wel­che Ver­käu­fer denen der Ver­kaufs­er­folg ent­we­der völ­lig egal ist oder wo mit Halb­wis­sen irgend­was ver­kauft wird.

  8. Geglash (27/08/2011) Antworten

    Einer mei­ner ers­ten Ein­käufe im World Wide Web war damals eine Palette mit 24 Dosen JOLT Cola (Das schwarze Schaf unter den Colas), und das ging damals sogar pro­blem­los auf Rech­nung. Dann kam ama­zon und bol wo ich hin und wie­der Bücher zu HTML, Java­script und PHP ein­kaufte. Tja und damals war es sogar mög­lich Zube­hör fur CellP­ho­nes via Use­net (nicht zu ver­wech­seln mit dem heu­ti­gen Begriff use­net) ein­zu­kau­fen. Da zählte noch Ver­trauen gegen Vertrauen.

    Heute kaufe ich ver­schie­dene Sachen via Online Shopp­ping ein, betreue selbst Online­Shops, würde aber nicht alles Online ein­kau­fen. Fashion und Schuhe z.B. kaufe ich lie­ber im Laden. Ich käme auch nicht auf die Idee Moni­tore, TV etc. Online zu kau­fen, da gehe ich lie­ber in den Laden. Games hin­ge­gen kaufe ich fast nur Online ein :-)

    Spie­le­ri­sche Grüße
    Geglash

  9. Tanja Handl (29/08/2011) Antworten

    Meist sind’s Bücher, Spiele und Musik.
    Aller­dings genieße ich auch das Spa­zie­ren durch die Stadt und kaufe des­halb vie­les off­line. Beson­ders Sport­zu­be­hör und Klei­dung möchte ich mir vor­her selbst genau irl anschauen. Wie ich sie dann beziehe, hängt aller­dings auch vom Preis ab. Würde mich da also nicht auf einen Kanal festlegen.

  10. mega (29/08/2011) Antworten

    Also Kla­mot­ten besorge ich je nach Online oder Off­line.
    Kommt drauf an, wer es hat und was es kos­tet.
    Bei eBay gehts gerne so güns­tig, das unbrauch­ba­res auch ein­fach mal direkt in die Altkleider-Tonne kann.
    Neu­ware aus Online-Shops oder eBay macht sich dage­gen auf­grund der Pro­fes­sio­nel­len Fotos bes­ser, da weiß man vor­her gut was man bekommt.

  11. Jeffrey (29/08/2011) Antworten

    Klei­der im Inter­net kau­fen — Auf diese Idee bin ich bis jetzt noch nie gekom­men. Die habe ich bis anhin immer in der Region gekauft.

    Wobei ok, zwi­schen­durch mal ein T-Shirt oder so, aber das gehört ja fast schon dazu, wenn man die bei­spiels­weise mit eige­nem Inhalt bedru­cken las­sen möchte :)

  12. Tanja Handl (30/08/2011) Antworten

    @ mega: Genau das befürcht ich eben aber — dass ich dann Sachen kau­fen könnte, die nicht so gut pas­sen, und der Kauf umsonst war. Es wird doch ohne­hin schon so viel auf die­ser Welt für die Tonne produziert…

    Aber das ist viel­leicht auch ein biss­chen ein «Frau­en­pro­blem». Kata­log­bil­der sind immer so vor­teil­haft geschos­sen, dass man den ech­ten Schnitt schwer abschät­zen kann. Des­halb pro­bier ich Klei­dung immer «offline». ;)

  13. mega (31/08/2011) Antworten

    Bei Män­nern ist es ja eh üblich, das die Kla­mot­ten nicht pas­sen und zu klein gekauft wer­den (spä­tes­tens nach dem Waschen). Da sind T-Shirts dann so kurz, das man sich nicht­mal bücken/strecken kann ohne das der halbe Rücken/Bauch in der Luft hängt.

    Zumin­dest diese Wasch­ver­luste kann man auch im Laden kaum vor­ah­nen.
    Und es liegt auch daran, das die Indus­trie spart was das Zeug her­gibt. Frü­her waren die Kla­mot­ten bei glei­cher Grö­ßen­an­gabe grö­ßer. Ich habe hier gleich große XL von vor 10 Jah­ren und 4XL von heute. Daher gibt es ja jetzt auch «große Grö­ßen», frü­her ging das ohne.
    Dane­ben ist es haute auch schwere was «schö­nes» zu bekom­men, also Sachen die nicht unsin­nig bedruckt sind oder mal was bes­se­res als ein­fa­che Baum­wolle in plain-schwarz.

    So bleibt eigent­lich nur Online um schöne Sachen über­haupt bekom­men zu kön­nen…
    Und da den Design-Sklaven auch nix mehr ein­fällt auch gerne mal gebraucht.

    • Tanja Handl (05/09/2011)

      Das Wasch– und Pass­pro­blem ken­nen auch wir Frauen… Lei­der lässt sich das Ein­lau­fen von Natur­ge­webe wie z.B. Baum­wolle nicht ver­hin­dern. Bei guten Mar­ken ist die Klei­dung vor­ge­wa­schen, des­halb ver­än­dert sie sich dann auch nicht mehr so stark. Meist kann man aber den Wasch­ver­lust nicht vor­ah­nen, es gibt aber zwei ganz gute Tipps, wie man ihn mög­lichst klein hal­ten kann:

      1) nach dem Kauf die Klei­dung kalt bzw. mit max. 30 Grad waschen und über­prü­fen, ob sie schrump­f­emp­find­lich ist — wenn ja, dann mög­lichst immer nur bei mit 30/40 Grad waschen.
      2) die Wäsche immer nur lufttrocknen

      @ gebrauchte Klei­dung: Dein letz­ter Satz ist eigent­lich ein guter Tipp 3. Gebrauchte Klei­dung wurde schon mal gewa­schen. Wenn sie beim ers­ten Pro­bie­ren passt, passt sie also wirk­lich. Und umwelt­freund­lich ist Second Hand auch. :-)

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