Vor nicht einmal einem Monat habe ich über die Google-Analytics Alternative chCounter geschrieben, welche ich nun auch hier im Blog verwendet habe. Nur, habe ich mir in letzter Zeit nochmals vermehrt Gedanken darüber gemacht, da chCounter ja seit einigen Jahren nicht mehr weiter entwickelt wurde. Ich habe dann in einem Artikel von Carsten einen Kommentar entdeckt, in welchem stand, dass der chCounter zum expCounter wurde. Jedoch wollte ich dann nicht gleich den expCounter installieren, nur weil er der Nachfolger von dem chCounter ist, sondern ich habe mich noch nach weiteren Alternativen umgeschaut.
Als ich dann auf Piwik gestoßen bin, welches ebenfalls ein Open Source Analytics-Tool ist, habe ich mir das einmal genauer angeschaut. Dabei gefiel mir der Aufbau und das Design sehr gut. Um mich ein wenig genauer zu informieren habe ich mir dann die FAQ mehr oder weniger durchgelesen und das Demo ausprobiert. Auch das Demo gefiel mir dann sehr gut, worauf ich mich entschloss Piwik als neue Analytics-Plattform zu nutzen.
Wie auch beim chCounter hat man unter Piwik volle Kontrolle über die Daten, da sie ja auf dem eigenen Webspace/Server gespeichert werden. Dabei kann man sich ein Dashboard aus diversen Widgets zusammenstellen. Erfasst und über die Widgets dargestellt werden können eigentlich alle Daten rund um die Besucher oder auch über die verweisenden Webseiten wie etwa Suchmaschinen:

Durch eine API kann man mit anderen Programmen, auf die von Piwik erfassten Daten zugreifen. Ich habe mir da beispielsweise das Plugin WP-Piwik installiert, welches mir den Tracking-Code automatisch in den Footer von WordPress einbaut und es mir erlaubt, die Statistiken direkt über den WordPress Admin-Bereich anzuschauen:
Es gibt auf dem Markt jede Menge Analytics-Plattformen, jedoch muss man sich schlussendlich einfach für eine entscheiden. Für Leute, welche mir ihrer aktuellen Analytics-Plattform nicht zufrieden sind oder auf der Suche nach einer neuen sind, die sollten einen Blick auf Piwik werfen.
Nicht zu vergessen ist allerdings, dass Piwik doch einiges an Ressourcen benötigt. Meiner Meinung nach sollte man auf einem Webspace mindestens 64 MB Ram haben, damit man normal mit Piwik arbeiten kann. Von der Bedienung (GUI) her ist es eigentlich nicht sonderlich schwer, wenn man es einmal installiert hat.

Danke dir werde es auch mal ausprobieren sieht sehr gut aus :D
Mh, glaub das probier ich auch mal.. *_*
Kannst du piwik und google analytics mal parallel laufen lassen und nach nem Monat oder so mal direkt die Ergebnisse vergleichen?
Ich würde das gerne selber machen, habe aber keinen eigenen Server zur Verfügung.
@Moritz:
Eigentlich möchte ich Google Analytics nicht mehr einbauen, wegen der Ladezeit.
Du kannst ja Piwik auch auf deinem Webspace einbauen, habe ich ja auch :)
Falls es wirklich nicht geht, kann ich es notfalls schon mal noch laufen lassen, aber eben ungern.
Ich hatte eine Zeitlang den Vorgänger phpmyvisits von Piwik im Einsatz und kann bestätigen das die Werte gegenüber Analytics nahzu 1:1 sind, ist ja auch von Tracking her das selbe Prinzip. Letztendlich nutze ich aber nur noch Analytics, aus mehreren Gründen:
1. Alle berufen sich immer auf die Werte von Analytics.
2. Datenbank des eigenen Servers wird nicht belastet. Gerade wenn der Traffic steigt, steigen auch die Datenbankabfragen und der benötigte Speicherplatz.
3. Analytics bietet viel mehr Spielerein, wie z. B. die Integration von Adsense.
Möchte auch nochmal auf diesen Heise-Artikel drauf aufmerksam machen:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Update-fuer-Web-Analy.….80565.html
@embee:
Ich muss dir eigentlich bei allen Punkten recht geben, doch ich vermute einfach, dass Alternativen wie «Piwik» noch nicht wirklich bekannt sind.
Klar, bei grossen Webseiten muss man das immer ein wenig abwägen, was von den Ressourcen her noch geht und was nicht. Datenschutz hingegen wäre natürlich wieder ein Punkt, welche für Piwik sprechen würde, da die Daten so in den «eigenen» Händen bleiben.
Schlussendlich muss es jedoch jeder für sich entscheiden, was für ihn und seine Website wohl das Beste ist.
Zu dem Punkt Datenschutz kann ich Dir auch nur recht geben. Obwohl ich sagen muss, dass Google sicherlich auch schon so sehr viel weiß, ohne das man Analytics einsetzt. Das liegt aber auch einfach am Marktanteil von Google und dadurch das viele sinnloserweise die Suche von Google zum Aufruf einer URL nutzen, um dann letztendlich das erste Ergebnis anzuklicken. ^^
Trotzdem sei nochmal gesagt: Für diejenigen die aus Datenschutz Gründen Analytics nicht einsetzen möchten, führt an Piwik kein Weg vorbei! Hatte auch testweise mal chCounter am laufen, das war kurz gesagt: für die Katz!
@embee:
Stimmt, Google weiss auch so schon viel. Das von dir genannte Beispiel mache ich übrigens auch oft, wenn ich eine URL gerade nicht exakt weiss.
Ich hatte den chCounter vor Piwik laufen, aber seit ich Piwik kenne möchte ich nicht mehr wechseln :)
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Hey Jeff,
ich hab da mal eine Frage. Meine Downloads liegen alle auf einer Subdomain (downloads.devnetik.de) und mein Piwik ist auf devnetik.de eingestellt nun werden «downloads» als ausgehende Verweise angezeigt. Dann hab ich die subdomain auch zu den Webseiten hinzugefügt aber es werden einfach keine Downloads gezählt.
Wie hast du das bei dir gelöst? Hast du überhaupt Downloads auf infoblog :D
Hat jemand eine Antwort auf meine Frage?
gruß michi
@Michael:
Ich selbe betreibe kein Download-Tracking, habe ja aktuell auch noch keine :)
Kann hierzu also noch recht wenig sagen. Aber in der FAQ findest du relativ viel zu dem Thema.
Hey Jeff hast du vielleicht ne ahnung was das hier sein kann? http://www.hardwareluxx.de/community/f67/wird-meine-internet.….47924.html
gruß michi
@Michael:
Hätte auch auf Bot getippt. Aber wie im Forum vorgeschlagen: Nach der/den IP(s) googeln.