Trash-Mail Anbieter wie 10 Minute Mail, bei denen man eine temporäre E-Mail Adresse bekommt, habe ich ja bereits schon vorgestellt.
Durch Martin bin ich nun auf tempalias gestoßen, bei dem man nicht nur eine temporäre E-Mail-Adresse bekommt, sondern die Mails, die dort ankommen werden direkt an die eigene (richtige) E-Mail-Adresse weitergeleitet.
Man kann die Gültigkeitsdauer der Weiterleitung in Tagen oder auch mit einer Anzahl empfangener E-Mails limitieren.

Nach dem Generieren der Adresse bekommt man eine kleine Bestätigung mit der temporären E-Mail Adresse:

Wie Philip – der Entwickler – in seinem Blog bekannt gegeben hat, wird man tempalias vielleicht bald schon per Bookmarklet benutzen können:

Ich verwende für diese Zwecke immer trashmail.net
@Bit:
Kenne ich, doch leider kann man die Anzahl Weiterleitungen dort nur mit einem Premium-Account limitieren.
Ich benutze dafür immer Spamgourmet.com
Das Arbeitet ohne Formulare, so das ich die Adressen einfach bei erstellen anlege.
Ich hab auch schon mal drüber gebloggt :)
@Sebastian:
Ist natürlich auch eine Möglichkeit, gibt da x Services, die das Gleiche anbieten :)
@Jeffrey: bis zu 10 Weiterleitungen sind auch bei trashmail.net ohne Premium-Account einstellbar. Hat mir immer gereicht. Aber du hast Recht, tempalias ist da flexibler.
@Bit:
Ein weiterer Vorteil ist dann auch auf jeden Fall das kleine Bookmarklet, wenn es dann soweit ist :)
Pingback: tempalias – Temporärer E-Mail Proxy | ROOT ON FIRE
Das Bookmarklet auf tempalias.com steht mittlerweile zur Verfügung, so dass sich die Aliases nun einfachst möglich erstellen lassen.
Im Gegensatz zu Spamgourmet ist es bei tempalias nicht nötig, sich einen Account zu erstellen. Adresse eingegeben, Dauer ausgewählt und gut ist. Für zukünftig erstellte Aliases sind die Einstellungen dann bereits gespeichert — oder man verwendet eben das Bookmarklet.
Dazu kommt, dass das System mit denen man bei spamgourmet addressen generiert mittlerweile bei Spammern bekannt ist. Wenn ich ein spamgourmet-Alias kenne, dann weiss ich, wie ich es verändern muss, damit mein Mail dennoch durchkommt (jepp — inzwischen gibt es spezielle workarounds wie geheime suffixes, aber das ist wesentlich komplizierter als schnell mal ein Formular auszufüllen — IMHO zumindest).
tempalias generiert die local-parts völlig zufällig (vergibt aber keine Adresse mehr als ein mal). Es ist unmöglich vom Wert vor dem @ auf das Ziel oder auch bloss die Gültigkeit zu schliessen.
Das, kombiniert mit dem Bookmarklet, mit dem Fakt, dass die Mails an eine beliebige Zieladresse geleitet werden können und dass keinerlei Account oder so nötig wären, all das lässt mich tempalias zum besten Service erklären.
Natürlich bin ich voreingenommen — ich bin der Entwickler :-)
Anyways — für Leute, die weder bookmarklet noch formular verwenden wollen, aber wissen, wie man JSON an eine URL POSTed: Sendet einfach JSON in dieser Form an den Server (http://tempalias.com/aliases) und ihr erhaltet ein Alias zurück:
{«target»: «mail@example.com»,«days»: 3,«max-usage»: 5}
Viel Spass!
Philip
@Philip:
Vielen Dank für die Informationen, mir gefällt tempalias auf jeden Fall sehr gut!
Ich habe den Beitrag über das Bookmarklet gerade geschrieben, der steht nun in der Warteschlange und wird morgen veröffentlicht :)
Nett nett.. hab dies in letzter Zeit nun öfter benutzt für solche 1x-amelden-für-ein-kack-download-seiten.
Hab vorhin für sowas immer mailinator.com benutzt. Ist etwas «umständlicher» aber auch ein genialer Dienst.
Schade, daß der Webservice wohl aktuell down ist…
@Pepino:
Das ist bestimmt nur temporär.
Wenn es morgen immer noch so ist, werde ich den Entwickler mal anschreiben :)