Tipps & Tricks: Computer effizient installieren und konfigurieren

19.03.2011 | 8 Kommentare | Jeffrey

Viele von euch haben bestimmt schon den einen oder ande­ren Com­pu­ter auf­ge­setzt bzw. neu instal­liert. Auch habe in die­sem Gebiet schon meine Erfah­run­gen gesam­melt und möchte hier einige Tipps und Tricks auf­schrei­ben, was man nach dem Instal­lie­ren eines Com­pu­ters so alles machen sollte und wie man das mög­lichst schnell erledigt.

Grund­sätz­lich sind es die fol­gen­den Schritte: Win­dows aktua­li­sie­ren, Trei­ber instal­lie­ren, Pro­gramme instal­lie­ren, Sicher­heits­soft­ware instal­lie­ren, Auto­start anpas­sen, Benut­zer ein­rich­ten und einen pas­sen­den Back­up­p­lan erstellen/einrichten.

Im ers­ten Schritt nach der Instal­la­tion lasse ich per Win­dows Update nach feh­len­den Updates suchen und instal­liere diese auch gleich. Da kom­men oft noch jede Menge Updates oder auch Ser­vice Packs die noch nicht auf der Instal­la­ti­ons CD ent­hal­ten sind.

Im nächs­ten Schritt gehe ich in den Geräte Mana­ger und über­prüfe ob alle Hard­ware­kom­po­nen­ten auto­ma­tisch erkannt wor­den sind. Falls dies nicht der Fall sein sollte suche ich auf der Her­stel­ler­web­seite nach den pas­sen­den Trei­bern und instal­liere diese ebenfalls.

Wenn dann alle Hard­ware erkannt und die Updates instal­liert sind, küm­mere ich mich um die Appli­ka­tio­nen. Dazu ver­wen­det ich zuerst Ninite um wich­tige Pro­gramme und Run­ti­mes mit weni­gen Klicks auto­ma­tisch zu instal­lie­ren.

Spe­zi­ell wich­tig ist hier natür­lich auch die Instal­la­tion von Sicher­heits­soft­ware in mei­nem Fall Micro­soft Secu­rity Essen­ti­als. Zudem wird hier auch eine geplante Viren Über­prü­fung konfiguriert.

Viele der neu instal­lier­ten Pro­gramme fügen sich gleich auch dem Auto­start hinzu, was in mei­nen Augen nicht immer sinn­voll ist. Dazu ver­wende ich dann den CClea­ner womit ich dann alles was ich nicht im Auto­start haben möchte gleich auch entferne.

Als nächs­tes richte ich alle Benut­zer ein. Dabei gibt es einen Admi­nis­tra­tor Benut­zer und die ande­ren sind jeweils nur ein­ge­schränkte Benut­zer. Die­ser Schritt ist sehr zu emp­feh­len und bie­tet etwas mehr Sicher­heit bei der Arbeit am Com­pu­ter.

Je nach Hard­ware– bzw. Netzwerk-Setup wird nun noch ein pas­sen­des Sys­tem– und auch Datei-Backup kon­fi­gu­riert. Einige Backup-Programme habe ich ja bereits schon vor­ge­stellt. Vor­zugs­weise mache ich die Back­ups auf ein NAS und zudem noch Online.

Im letz­ten Schritt mache ich dann in vie­len Fäl­len noch ein kom­plet­tes Fest­plat­ten Image etwa mit Redo Backup & Reco­very oder Clo­ne­Zilla. So kann ich den Com­pu­ter zu jedem Zeit­punkt wie­der auf die­sen Orgi­nal­zu­stand inklu­sive wich­ti­ger Pro­gramme und Trei­ber zurücksetzen.

Was sind eure Tipps zum Thema? Wel­che Tools hel­fen euch um einen Com­pu­ter rasch zu instal­lie­ren und zu kon­fi­gu­rie­ren? Habe ich etwas vergessen?

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8 Kommentare

  1. gregor fröhlich (19/03/2011) Antworten

    wie lange brauchst du für diese vor­ge­hens­weise bis alles so geschützt ist? bin ich froh benutze ich kein win­dows, das wäre mir viel zu viel arbeit und ich würde mich danach nicht wirk­lich sicher fühlen.

  2. Jeffrey (19/03/2011) Antworten

    Den WSUS Off­line Upda­ter kenne ich. Habe ich bis jetzt aber noch prak­tisch nie benutzt.

    Muss ich aber mal ändern, da teil­weise doch jede Menge Updates zusam­men kom­men, wel­che die Inter­net­lei­tung dann doch schön blockieren.

    Bezüg­lich der Dauer: Da so ziem­lich alles auto­ma­tisch geht benö­tigt ich gar nicht so viel Zeit wäh­rend der ich aktiv am PC sitze und herumklicke.

    Behaupte aber, dass das auch im Linux Bereich Arbeit gibt. Man kann zwar viel mit Scrip­ten auto­ma­ti­sie­ren doch beim Thema Trei­ber sieht das dann oft anders aus.

    Beim Thema Sicher­heit strei­ten sich die «Exper­ten». Eine Aus­sage was siche­rer ist kann man mei­ner Mei­nung nach nicht tref­fen. Alles hat seine Lücken.

  3. Chris (19/03/2011) Antworten

    Für Win­dows Updates nehme ich meist eines der Update-Packs von Win­fu­ture geht auch rela­tiv schnell, da man nicht immer erst alle Ein­zelup­dates nach­la­den muss.

    Ninite habe ich neu­lich auch für mich ent­deckt. Das finde ich sehr prak­tisch. Vor allem, da auch die deut­schen Ver­sio­nen instal­liert werden.

    Achja, guter Artikel. :-)

  4. Thomas (20/03/2011) Antworten

    – Als nächs­tes richte ich alle Benut­zer ein. Dabei gibt es einen Admi­nis­tra­tor Benut­zer und die ande­ren sind jeweils nur ein­ge­schränkte Benut­zer. Die­ser Schritt ist sehr zu emp­feh­len und bie­tet etwas mehr Sicher­heit bei der Arbeit am Computer.

    Ich habs bei Neu­in­stal­la­tion immer so gehal­ten: den künf­ti­gen Benut­zer gleich beim Setup benen­nen und erstel­len, nach dem ers­ten Login per mmc den Administrator-Account akti­vie­ren, in ihn ein­zu­log­gen und per Sys­tem­steue­rung den Benut­zer auf Stan­dard­be­nut­zer ein­zu­schrän­ken. (unter XP sei­ner­zeit den Benut­zer nur der Haupt­be­nut­zer­gruppe zuge­ord­net). Spricht etwas gegen diese Vor­ge­hens­weise? Ehr­li­che Frage.

  5. Thomas Baumann (20/03/2011) Antworten

    Nein, spricht nichts gegen :)

    Ich habe auch viele «Wie­der­keh­rer» gehabt, sprich Leute die es denn wie­der geschafft haben sich z. B. ein Virus ein­zu­fan­gen oder das Sys­tem so abzu­schie­ßen dass nichts mehr geht. Seit dem ich bei denen das auch so gemacht habe ist nichts mehr pas­siert. Also ein Admin und ein User (wenn auch als Haupt­be­nut­zer wie es Stan­dard ist) erstellt und Hin­weise dazu gege­ben wie immer User ver­wen­den, Admin nur wenn Trei­ber oder Updates instal­liert wer­den müssen.

    Ich sel­ber mache das auf mei­nem Sys­tem nicht, aber grade Leu­ten die sich nicht soo sehr mit Com­pu­tern aus­ken­nen oder viel aus­pro­bie­ren rate ich das stark an.

    ps.: Wenn es nur um das Berei­ni­gen des Auto­starts geht kann man auch mscon­fig neh­men (start-ausführen-msconfig). Das is bei Win­dows schon mit dabei und reicht dafür aus :)

  6. Stargazer (20/03/2011) Antworten

    Also der WSUS-Offline ist hier echt unbe­zahl­bar gewor­den; Ser­vice­Packs ver­su­che ich schon in die Installations-CDs zu inte­grie­ren bzw bei WinXP diverse SATA Trei­ber, damit man sich nicht immer mit dem Zeug rum­är­gern muss.

    Was ich der­zeit gerne mache, sind halb-fertige Images die mit sys­prep arbei­ten. So kannst du quasi eine Grund­in­stal­la­tion per Image auf die Kiste wür­gen, die dann ein­fach nur noch akti­viert und der Com­pu­ter benannt wer­den muss.

    So schaffe ich eine Grund-Installation in weni­ger als 1 Stunde, wenn es nichts Aus­ser­ge­wöhn­li­ches sein muss.

  7. Jeffrey (20/03/2011) Antworten

    Ein fer­ti­ges Image erstel­len und Sys­Prep benut­zen eig­net sich auch sehr gut.

    Habe ich in der Firma schon das eine oder andere mal ver­wen­det. Pri­vat habe ich es bis jetzt immer mit der CD auf­ge­setzt. Warum auch immer :)

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