Gestern habe ich den ersten Beitrag bezüglich meinem Testgerät, dem TrekStor Home-Server e-TRAYz geschrieben. Dabei ging es vor allem um meinen ersten Eindruck und über die Hardware-Spezifikationen.
Nun möchte ich noch etwas bezüglich dem Setup vom TrekStor Home-Server mit Hilfe der mitgelieferten Software und dem Webinterface schreiben.
Das eigentliche Grund-System, worauf dann auch das Webinterface läuft kopiert man über die auf CD mitgelieferte Software in wenigen Minuten auf den Home-Server.
Dabei reicht es, wenn man das Netzwerk-Kabel am Server ansteckt und ihn startet. Anschließend findet die Software den Server eigenständig im Netzwerk.
Nachdem das Kopieren des Betriebssystems abgeschlossen ist startet der Server neu und man kann bequem über die Weboberfläche mit den weiteren Schritten beginnen.
Der Setup über die Weboberfläche
Hier erwähne ich nicht alle Punkte, einige davon – wie etwa das Einrichten des Host-Namens – kennt man bereits schon von vielen anderen Geräten und müssen auch nicht weiter erklärt werden.
Festplatten-Konfiguration
Im ersten Schritt kann man die Festplattenkonfiguration einrichten. Dabei gibt es die Spiegelung mit RAID 1 oder ein einfacher Festplatten-Verbund, bei dem man die volle Speicherkapazität beider Festplatten nutzen kann.
Ein RAID, welches auf Geschwindigkeit ausgelegt ist kann leider nicht konfiguriert werden. Dies kommt aber zum einen davon, dass der Prozessor da sehr wahrscheinlich nicht mehr mit kommen würde und zum anderen, da es ein Home-Server ist der normalerweise ja eher auf Datensicherheit ausgelegt ist.
Ports konfigurieren
In einem weiteren Schritt kann man die Ports der einzelnen Dienste (FTP, Webinterface, Homepages, …) konfigurieren.
Wenn man hier aber keine speziellen Pläne hat kann man die Standard-Ports genau so lassen.
E-Mail Benachrichtigungen
Ein Punkt, den ich persönlich recht wichtig finde ist die Möglichkeit, dass der Server Mails versenden kann, wenn beispielsweise ein Fehler aufgetreten ist oder es sonstige Hinweise gibt.
Dazu kann man ihn als E-Mail Client konfigurieren, in dem man die Zugangsdaten zu einem seiner E-Mail Konten einrichtet.
Spannend dabei: Google Mail kann beispielsweise direkt über das Dropdown-Feld ausgewählt werden. Anschließend muss nur noch der Benutzername und das Passwort eingegeben werden.
Router einrichten
Sofern der eigene Router UPnP unterstützt kann man den den eigenen Router durch den Home-Server automatisch so konfigurieren lassen, dass er bestimmte Ports offen hält und auf den TrekStor Server weiterleitet.
Ich persönlich bevorzuge hier aber die manuelle Variante über die Portweiterleitung im Router. Dann kann ich auch sicher gehen, dass nur das offen ist was ich auch wirklich möchte.
Abschließende Schritte
Wie oben erwähnt gibt es noch den einen oder anderen Schritt, den ich hier nicht erwähnt habe.
Dabei handelt es sich aber um recht simple Dinge wie das Setzen der Zeit oder das Zuweisen eines Server Namens.
Die Grund-Konfiguration ist nun abgeschlossen und die eigentliche Einrichtung kann beginnen.
Ab nun an kann man den Rest über die Web-Oberfläche konfigurieren, worauf ich dann aber in einem weiteren Beitrag noch näher eingehen werde.
Fazit zu der Einrichtung
Diese Grund-Konfiguration hat man innert kurzer Zeit durchgeführt auch wenn man sich nicht so sehr mit Servern und Netzwerken auskennt.
Wenn man zudem einige PC-Erfahrungen hat benötigt man nicht einmal ein Handbuch.
Positive Punkte
- Gute Beschreibungen und einfacher Assistent, der durch den Setup führt
- Grund-Konfiguration in wenigen Minuten abgeschlossen
Negative Punkte
- Man muss einen Installationsschlüssel bei der Installation eingeben. Dieser befindet sich unter dem Gerät. Server während dem laufenden Betrieb drehen kommt wegen der Festplatte nicht sehr gut.
- Das Netzteil wird doch recht schnell recht warm. Vorsicht also bei der Platzierung.
In den nächsten Beiträgen werde ich auf die erweiterte Konfiguration, die einzelnen Funktionen, auf die Leistung und natürlich auch auf eure Fragen eingehen.





Ui, das ist wirklich mal ein schöner, übersichtlicher, verständlicher Assistent.
Wenn man das mit dem Installationsschlüssel vorher weiß, kann man sich das ja auch noch vorher abschreiben ;)
Bin schon auf den richtigen Testbetrieb und die Ergebnisse gespannt :)
@maTTes:
Stimmt wenn ich das mit dem Installationsschlüssel gewusst hätte, dann hätte ich den vorher auch abgeschrieben :)
Weitere Testresultate werde ich in ca. einer Woche haben. Somit kann ich auch alles schön testen und muss mich nicht nur auf ein Resultat verlassen.
Ja genau, ein Dauertest ist da immer gut und aussagekräftig.
Ach ja, machst du dir echt jedes Mal die Mühe und schreibst “@ nickname” ?
Gut, bei mehreren Gesprächspartnern hier macht es schon sinn, aber wenn nur einer was schreibt? :-)
Ich glaube es gab auch nen Plugin, dass ein “Antworten” ermöglicht. Setzt auch Matthias bei zentodone ein.
Aber ich denke, dass es bei größeren Diskussionen zu unübersichtlich wird oder bei längerer Diskussionskette am Stück zu eng wird.
Im 2. Bild hört der Text (oberhalb der Textbox) mittendrin auf, wobei die Information recht wichtig für einen Laien wäre… kommt das von deiner Auflösung oder hat das Programm noch mehr so Klein-Krankheiten?
Sieht gut aus, für den Preis sieht das ganze echt reizvoll aus :).
Wenn da nicht mein Laptop wäre der genau das übernimmt.
mfg Boehrsi
@maTTes:
Das mit dem @name mache ich fast immer so, gewöhnungssache.
Ich habe mir auch überlegt, ob ich so etwas wie der Matthias einsetzen soll, habe mich dann aber dagegen entschieden. Geht ja so genau so gut, finde ich zumindest :)
@Thomas:
In der Tat, das muss ich wohl überflogen haben. Werde es mal noch auf einer virtuellen Maschine testen aber ich denke nicht, dass es an meiner Auflösung liegt.
Werde ich allenfalls weiterleiten, eventuell fallen mir ja noch mehr so Sachen auf. Danke für den Hinweis!
@Boehrsi:
Notebook als File-Server? Nimmst du den auch immer mit oder hast du da einfach einen Notebook zum File-Server für daheim umgebaut?
Sieht für den Preis ja wirklich ganz nett aus :)
Mich würden dann auch mal die durchschnittliche Übertragungsrate, Lautstärke etc. im nächsten Beitrag interessieren.
Hi,
ich hab meinen Notebook vor 2 Jahren für die Uni gekauft, allerdings bin ich mit den Akkus nicht sehr gut umgegangen. Nun halten die nicht mehr lange und ich habe mir für unterwegs einen EEE PC geholt.
Der Laptop ist nun via HDMI an meinen TV im Wohnzimmer angeschlossen und greift wie meinen restlichen Rechner sobald in der neuen Wohnung alles eingerichtet ist auf eine USB Platte zu (als NAS über den 1und1 Homeserver eingebunden).
Also eigentlich ist der Laptop mehr ein “Media Center” als ein “File Server”, aber zum Teil nutze ich ihn trotzdem dafür, deswegen habe ich im Netzwerk alles soweit für die anderen Rechner freigegeben.
Spielen kann ich aufm Laptop auch noch einiges, also dann auf dem TV als Monitor und mit 250 GB Platz und bei Bedarf USB Platte reicht der für kleinere Auslagerungen auch gut.
Aber diesen ganzen Aufbau und alles was ich sonst noch so IT mäßig in der neuen Wohnung in die ich ziehe getan hab, gibts wohl bald konkret verbloggt bei mir.
mfg Boehrsi
@Boehrsi:
Das mit dem Media Center hört sich nicht schlecht an! Ich muss da bei uns Zuhause auch mal etwas in der Art einrichten.
Aktuell hat noch nicht mal unser DVD-Player einen Netzwerk Anschluss :)
Ich kanns nur empfehlen, hab es bis jetzt zwar nur mit der schönen USB Platte und Netzwerkzugriff gemacht, aber bald kommt eine Platte als NAS dazu und dann gehts ab.
Werde ich wohl nächste Woche verbloggen, vielleicht sind ja auch ein paar Ideen für dich dabei :).
mfg Boehrsi