TrekStor Home Server: Gedanken zur Ersteinrichtung

13.07.2010 | 10 Kommentare | Jeffrey

Ges­tern habe ich den ers­ten Bei­trag bezüg­lich mei­nem Test­ge­rät, dem Trek­Stor Home-Server e-TRAYz geschrie­ben. Dabei ging es vor allem um mei­nen ers­ten Ein­druck und über die Hardware-Spezifikationen.

Nun möchte ich noch etwas bezüg­lich dem Setup vom Trek­Stor Home-Server mit Hilfe der mit­ge­lie­fer­ten Soft­ware und dem Web­in­ter­face schreiben.

TrekStor_HomeServer_Oberfläche

Das eigent­li­che Grund-System, wor­auf dann auch das Web­in­ter­face läuft kopiert man über die auf CD mit­ge­lie­ferte Soft­ware in weni­gen Minu­ten auf den Home-Server.

Dabei reicht es, wenn man das Netzwerk-Kabel am Ser­ver ansteckt und ihn star­tet. Anschlie­ßend fin­det die Soft­ware den Ser­ver eigen­stän­dig im Netzwerk.

eTRAYz_Suche

Nach­dem das Kopie­ren des Betriebs­sys­tems abge­schlos­sen ist star­tet der Ser­ver neu und man kann bequem über die Webober­flä­che mit den wei­te­ren Schrit­ten beginnen.

Der Setup über die Weboberfläche

Hier erwähne ich nicht alle Punkte, einige davon – wie etwa das Ein­rich­ten des Host-Namens – kennt man bereits schon von vie­len ande­ren Gerä­ten und müs­sen auch nicht wei­ter erklärt werden.

Festplatten-Konfiguration

Im ers­ten Schritt kann man die Fest­plat­ten­kon­fi­gu­ra­tion ein­rich­ten. Dabei gibt es die Spie­ge­lung mit RAID 1 oder ein ein­fa­cher Festplatten-Verbund, bei dem man die volle Spei­cher­ka­pa­zi­tät bei­der Fest­plat­ten nut­zen kann.

Ein RAID, wel­ches auf Geschwin­dig­keit aus­ge­legt ist kann lei­der nicht kon­fi­gu­riert wer­den. Dies kommt aber zum einen davon, dass der Pro­zes­sor da sehr wahr­schein­lich nicht mehr mit kom­men würde und zum ande­ren, da es ein Home-Server ist der nor­ma­ler­weise ja eher auf Daten­si­cher­heit aus­ge­legt ist.

Festplatten_Konfiguration

Ports kon­fi­gu­rie­ren

In einem wei­te­ren Schritt kann man die Ports der ein­zel­nen Dienste (FTP, Web­in­ter­face, Home­pages, …) konfigurieren.

Wenn man hier aber keine spe­zi­el­len Pläne hat kann man die Standard-Ports genau so lassen.

Ports

E-Mail Benach­rich­ti­gun­gen

Ein Punkt, den ich per­sön­lich recht wich­tig finde ist die Mög­lich­keit, dass der Ser­ver Mails ver­sen­den kann, wenn bei­spiels­weise ein Feh­ler auf­ge­tre­ten ist oder es sons­tige Hin­weise gibt.

Dazu kann man ihn als E-Mail Cli­ent kon­fi­gu­rie­ren, in dem man die Zugangs­da­ten zu einem sei­ner E-Mail Kon­ten einrichtet.

Span­nend dabei: Google Mail kann bei­spiels­weise direkt über das Dropdown-Feld aus­ge­wählt wer­den. Anschlie­ßend muss nur noch der Benut­zer­name und das Pass­wort ein­ge­ge­ben werden.

EMail_Client

Rou­ter einrichten

Sofern der eigene Rou­ter UPnP unter­stützt kann man den den eige­nen Rou­ter durch den Home-Server auto­ma­tisch so kon­fi­gu­rie­ren las­sen, dass er bestimmte Ports offen hält und auf den Trek­Stor Ser­ver weiterleitet.

Ich per­sön­lich bevor­zuge hier aber die manu­elle Vari­ante über die Port­wei­ter­lei­tung im Rou­ter. Dann kann ich auch sicher gehen, dass nur das offen ist was ich auch wirk­lich möchte.

Router_Anbindung

Abschlie­ßende Schritte

Wie oben erwähnt gibt es noch den einen oder ande­ren Schritt, den ich hier nicht erwähnt habe.

Dabei han­delt es sich aber um recht sim­ple Dinge wie das Set­zen der Zeit oder das Zuwei­sen eines Ser­ver Namens.

Die Grund-Konfiguration ist nun abge­schlos­sen und die eigent­li­che Ein­rich­tung kann beginnen.

Ab nun an kann man den Rest über die Web-Oberfläche kon­fi­gu­rie­ren, wor­auf ich dann aber in einem wei­te­ren Bei­trag noch näher ein­ge­hen werde.

Fazit zu der Einrichtung

Diese Grund-Konfiguration hat man innert kur­zer Zeit durch­ge­führt auch wenn man sich nicht so sehr mit Ser­vern und Netz­wer­ken auskennt.

Wenn man zudem einige PC-Erfahrungen hat benö­tigt man nicht ein­mal ein Handbuch.

Posi­tive Punkte

  • Gute Beschrei­bun­gen und ein­fa­cher Assis­tent, der durch den Setup führt
  • Grund-Konfiguration in weni­gen Minu­ten abgeschlossen

Nega­tive Punkte

  • Man muss einen Instal­la­ti­ons­schlüs­sel bei der Instal­la­tion ein­ge­ben. Die­ser befin­det sich unter dem Gerät. Ser­ver wäh­rend dem lau­fen­den Betrieb dre­hen kommt wegen der Fest­platte nicht sehr gut.
  • Das Netz­teil wird doch recht schnell recht warm. Vor­sicht also bei der Platzierung.

In den nächs­ten Bei­trä­gen werde ich auf die erwei­terte Kon­fi­gu­ra­tion, die ein­zel­nen Funk­tio­nen, auf die Leis­tung und natür­lich auch auf eure Fra­gen eingehen.

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10 Kommentare

  1. maTTes (13/07/2010) Antworten

    Ui, das ist wirk­lich mal ein schö­ner, über­sicht­li­cher, ver­ständ­li­cher Assistent.

    Wenn man das mit dem Instal­la­ti­ons­schlüs­sel vor­her weiß, kann man sich das ja auch noch vor­her abschreiben ;)

    Bin schon auf den rich­ti­gen Test­be­trieb und die Ergeb­nisse gespannt :)

  2. Jeffrey (13/07/2010) Antworten

    @maTTes:

    Stimmt wenn ich das mit dem Instal­la­ti­ons­schlüs­sel gewusst hätte, dann hätte ich den vor­her auch abgeschrieben :)

    Wei­tere Test­re­sul­tate werde ich in ca. einer Woche haben. Somit kann ich auch alles schön tes­ten und muss mich nicht nur auf ein Resul­tat verlassen.

  3. maTTes (14/07/2010) Antworten

    Ja genau, ein Dau­er­test ist da immer gut und aussagekräftig.

    Ach ja, machst du dir echt jedes Mal die Mühe und schreibst «@ nick­name» ?
    Gut, bei meh­re­ren Gesprächs­part­nern hier macht es schon sinn, aber wenn nur einer was schreibt? :-)

    Ich glaube es gab auch nen Plu­gin, dass ein «Ant­wor­ten» ermög­licht. Setzt auch Mat­thias bei zen­to­done ein.

    Aber ich denke, dass es bei grö­ße­ren Dis­kus­sio­nen zu unüber­sicht­lich wird oder bei län­ge­rer Dis­kus­si­ons­kette am Stück zu eng wird.

  4. Thomas (14/07/2010) Antworten

    Im 2. Bild hört der Text (ober­halb der Text­box) mit­ten­drin auf, wobei die Infor­ma­tion recht wich­tig für einen Laien wäre… kommt das von dei­ner Auf­lö­sung oder hat das Pro­gramm noch mehr so Klein-Krankheiten?

  5. Boehrsi (14/07/2010) Antworten

    Sieht gut aus, für den Preis sieht das ganze echt reiz­voll aus :).

    Wenn da nicht mein Lap­top wäre der genau das übernimmt.

    mfg Boehrsi

  6. Jeffrey (14/07/2010) Antworten

    @maTTes:

    Das mit dem @name mache ich fast immer so, gewöhnungssache.

    Ich habe mir auch über­legt, ob ich so etwas wie der Mat­thias ein­set­zen soll, habe mich dann aber dage­gen ent­schie­den. Geht ja so genau so gut, finde ich zumindest :)

    @Thomas:

    In der Tat, das muss ich wohl über­flo­gen haben. Werde es mal noch auf einer vir­tu­el­len Maschine tes­ten aber ich denke nicht, dass es an mei­ner Auf­lö­sung liegt.

    Werde ich allen­falls wei­ter­lei­ten, even­tu­ell fal­len mir ja noch mehr so Sachen auf. Danke für den Hinweis!

    @Boehrsi:

    Note­book als File-Server? Nimmst du den auch immer mit oder hast du da ein­fach einen Note­book zum File-Server für daheim umgebaut?

  7. Nils (14/07/2010) Antworten

    Sieht für den Preis ja wirk­lich ganz nett aus :)
    Mich wür­den dann auch mal die durch­schnitt­li­che Über­tra­gungs­rate, Laut­stärke etc. im nächs­ten Bei­trag interessieren.

  8. Boehrsi (15/07/2010) Antworten

    Hi,
    ich hab mei­nen Note­book vor 2 Jah­ren für die Uni gekauft, aller­dings bin ich mit den Akkus nicht sehr gut umge­gan­gen. Nun hal­ten die nicht mehr lange und ich habe mir für unter­wegs einen EEE PC geholt.
    Der Lap­top ist nun via HDMI an mei­nen TV im Wohn­zim­mer ange­schlos­sen und greift wie mei­nen rest­li­chen Rech­ner sobald in der neuen Woh­nung alles ein­ge­rich­tet ist auf eine USB Platte zu (als NAS über den 1und1 Home­ser­ver ein­ge­bun­den).
    Also eigent­lich ist der Lap­top mehr ein «Media Cen­ter» als ein «File Ser­ver», aber zum Teil nutze ich ihn trotz­dem dafür, des­we­gen habe ich im Netz­werk alles soweit für die ande­ren Rech­ner frei­ge­ge­ben.
    Spie­len kann ich aufm Lap­top auch noch eini­ges, also dann auf dem TV als Moni­tor und mit 250 GB Platz und bei Bedarf USB Platte reicht der für klei­nere Aus­la­ge­run­gen auch gut.

    Aber die­sen gan­zen Auf­bau und alles was ich sonst noch so IT mäßig in der neuen Woh­nung in die ich ziehe getan hab, gibts wohl bald kon­kret ver­bloggt bei mir.

    mfg Boehrsi

  9. Jeffrey (15/07/2010) Antworten

    @Boehrsi:

    Das mit dem Media Cen­ter hört sich nicht schlecht an! Ich muss da bei uns Zuhause auch mal etwas in der Art einrichten.

    Aktu­ell hat noch nicht mal unser DVD-Player einen Netz­werk Anschluss :)

  10. Boehrsi (16/07/2010) Antworten

    Ich kanns nur emp­feh­len, hab es bis jetzt zwar nur mit der schö­nen USB Platte und Netz­werk­zu­griff gemacht, aber bald kommt eine Platte als NAS dazu und dann gehts ab.
    Werde ich wohl nächste Woche ver­blog­gen, viel­leicht sind ja auch ein paar Ideen für dich dabei :).

    mfg Boehrsi

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