Umzug auf vServer erfolgreich abgeschlossen

03.06.2010 | 26 Kommentare | Jeffrey

ServerClipart Ich wollte schon immer einen eige­nen vSer­ver besit­zen, da die Per­for­mance und natür­lich auch die Kon­fi­gu­ra­ti­ons­mög­lich­kei­ten gegen­über einem nor­ma­len Shared-Hosting meist viel bes­ser sind.

Da Host­star lei­der noch keine vSer­ver anbie­tet, habe ich den vSer­ver bei net­cup gemietet.

Ich habe sehr viel Posi­ti­ves über net­cup gele­sen und zudem einen Gut­schein bei Patrick gewon­nen habe.

Es han­delt sich um den vSer­ver 1000 mit 30 GB Space (RAID 5) und bis zu 2 GB Arbeits­spei­cher, wovon 1 GB fix sind.

Dar­auf läuft nun grund­sätz­lich mal ein Ubuntu Ser­ver mit Web­ser­ver (Apa­che) und einem Mail­ser­ver (Postfix/Dovecot).

Bei der Ein­rich­tung hat mir das Ubuntu Wiki und auch Patrick gehol­fen, vie­len Dank!

Host­star wird den Blog wei­ter­hin mit einem Webs­pace für Back­ups und den DNS-Einträgen für dthumbs_up1ie Domains unter­stüt­zen, wes­halb das Spon­so­ring wei­ter­hin beste­hen bleibt.

Vie­len Dank auch an Fabian Friedli von Host­star, der mir das Spon­so­ring ermög­licht und auch zusam­men mit mir koor­di­niert hat!

Wenn ihr die­sen Bei­trag lesen könnt, dann hat euer DNS-Server die neue Kon­fi­gu­ra­tion über­nom­men und ihr wer­det (hof­fent­lich) einen Performance-Unterschied merken.

Eine kleine Bitte hätte ich noch: Wenn ihr Feh­ler fin­den soll­tet, mel­det euch doch bitte kurz per Kom­men­tar auf die­sen Bei­trag oder auch ganz form­los über das Kon­takt­for­mu­lar!

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26 Kommentare

  1. Jeffrey (03/06/2010) Antworten

    @Patrick:

    Japp, durch deine Anlei­tun­gen läuft alles recht gut :)

    Beim Mail-Server zeigt die MXTool­box noch ein Pro­blem an, kann das daran lie­gen, dass die neue IP noch nicht auf allen DNS-Servern ver­teilt ist?

    Ange­zeig­ter Feh­ler:
    «Warning — Reverse DNS does not match SMTP Banner»

    Ah, genau, das HTTPS funk­tio­niert noch nicht, wie ich es will :P

  2. Patrick (03/06/2010) Antworten

    Du musst net­cup mit­tei­len, dass deren Ser­ver dei­nen Host­name (infoblog.li) bei «nslookup » zurück­gibt. Kurz aus­ge­drückt: sie müs­sen einen rDNS-Eintrag set­zen :) Musste ich damals auch per Mail an den Support.

  3. Jeffrey (03/06/2010) Antworten

    @Patrick:

    Ah stimmt, das hast du mir ja mal gesagt, danke :)

  4. Lothar (03/06/2010) Antworten

    Jaja, so ein Server-Umzug ist echt pri­ckelnd, man weiß nie was nach­her noch läuft. Vor kur­zem habe ich selbst mein Blog auf einen vSer­ver umge­zo­gen, hat ewig gedau­ert bis alles lief.

  5. Jeffrey (03/06/2010) Antworten

    @Lothar:

    Ich war eine Weile dran, es lief aber alles recht gut. Man benö­tigt halt ent­spre­chende Linux– / Windows-Server Kenntnisse.

    Mit Hilfe der Windows-Hosts Datei konnte ich vor dem Umstel­len der DNS-Einstellungen aber alles noch­mals bequem tes­ten und die klei­nen Feh­ler beheben :)

  6. nixdagibts (03/06/2010) Antworten

    Ich schätze mal du hast das 5€ Paket, oder?

    Ich habe vor kur­zem auch mal die Preise/Leistungen ver­gli­chen und durch einen Bei­trag von sem­per­vi­deo bin ich auf 1blue.de gestoßen.

    Dort kos­tet der kleinste vSer­ver 1€/Monat.
    Auf den 1. Blick sind die rei­nen Leis­tung­da­ten bei 1blue auch etwas besser.

  7. Jeffrey (03/06/2010) Antworten

    @nixdagibts:

    Ich habe den net­cup v(olks)Server 1000 1M für 7.99 Euro / Monat gemietet.

    Das Ange­bot von 1blue habe ich mir gerade kurz ange­schaut. Es kommt aber nicht an das von net­cup ran.
    Das 1 Euro / Monat gilt nur für die ers­ten drei Monate, anschlie­ßend zahlt man 15 pro Monat!

  8. Lothar (03/06/2010) Antworten

    @Jeffrey
    Bei mir läuft ein Linux-Server, der ohne Plesk/Confixx o.ä. kon­fi­gu­riert wird. Die größ­ten Pro­bleme hatte ich dabei mit der Ein­rich­tung des Mail­ser­vers, Apa­che und PHP lie­fen direkt.

  9. Lothar (03/06/2010) Antworten

    @jeffrey
    Die Anlei­tung ist wirk­lich sehr gut, ich hab mich mit mit­tel­mä­ßi­gen Tuto­ri­als rum­schla­gen müssen ;)

  10. Patrick (03/06/2010) Antworten

    Och mit etwas Recher­che vor allem im Ubuntuusers-Wiki hat man den Mail­ser­ver schnell ein­ge­rich­tet. Blöd fand ich nur, dass es keine zusam­men­hän­gende Erklä­rung für einen kom­plet­ten Mail­ser­ver gab, son­dern alles nur in Häpp­chen. Des­halb habe ich den Arti­kel mit einem durch­ge­hen­den «roten Faden» geschrieben.

  11. Tanja (04/06/2010) Antworten

    Hm… die­ses ganze Server-«Zeugs» (sorry) sind für mich die vol­len böh­mi­schen Dör­fer. Bis dato ver­stehe ich noch nicht mal wirk­lich was ein vSer­ver ist. Scheint aber güns­ti­ger zu sein als ein Root­Ser­ver und noch­mal wesent­lich güns­ti­ger als ein Mana­ged Ser­ver. Und das wars dann auch schon mit mei­nen Kennt­nis­sen :-( Doof, was?
    Wenn schon ein eige­ner Ser­ver, dann sollte es für mich erst mal nicht so extrem teuer sein und es sollte auch die Mög­lich­keit geben, meine Domains mit unter­schied­li­chen IPs aus­zu­stat­ten. Und da hakt es dann meis­tens soweit ich gehört habe. Scheint nur bei Root­Ser­vern zu gehen, oder?

  12. Patrick (04/06/2010) Antworten

    @Tanja: Ich geb dir mal nen Kurz­ab­riss: Ein Root­Ser­ver ist quasi ein ein­zel­ner Ser­ver, auf dem wirk­lich nur du arbei­test. Bei einem vSer­ver wird eine Vir­tua­li­sie­rungs­soft­ware ein­ge­setzt. So kön­nen meh­rere Leute ein eige­nes Betriebs­sys­tem auf einem Ser­ver haben. Dabei lau­fen quasi meh­rere Com­pu­ter auf nur einem Ser­ver. Ein mana­ged Ser­ver ist ent­we­der ein Root­Ser­ver oder ein vSer­ver, der von Exper­ten betreut wird, sodass jemand wie du sich nicht um die Sicher­heit und die Aktua­li­sie­run­gen des Sys­tems küm­mern muss — des­halb der höhere Preis.

    Aller­dings kön­nen sowohl auf vSer­ver, Root­Ser­ver und mana­ged Ser­ver meh­rere IPs benutzt wer­den. Das hat mei­ner Mei­nung nach aber nur Sinn, wenn man ganz spe­zi­elle Anfor­de­run­gen hat. Bei dir würde ich sagen, reicht es voll­kom­men aus eine Sub­do­main (z.B. test.crazytoast.de) ein­zu­rich­ten, um z.B. ein Test­blog aufzusetzen.

    Wei­tere Infos zu Domains und vSer­vern:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Domain
    http://de.wikipedia.org/wiki/Server#Virtuelle_Server

  13. Tanja (04/06/2010) Antworten

    Danke Patrick, das hat schon mal gehol­fen.
    Wenn ein eige­ner Ser­ver, dann würde ich da mit allen mei­nen Domains drauf zie­hen, was aktu­ell 12 Stück sind. Da hätte ich dann schon gerne 12 unter­schied­li­che IPs.

    Und momen­tan steht für die­ses Pro­jekt (was noch nicht wirk­lich direkt ansteht, aber auf­grund der Memory Pro­bleme mit der Cra­zy­toast und den TBs letz­tens durch­aus in den nächs­ten Mona­ten mal anste­hen könnte) ein­fach noch zuviel offen. Ich möchte nicht wirk­lich wesent­lich mehr bezah­len als jetzt, womit ein Mana­ged Ser­ver schon mal nicht in Betracht kommt. Bliebe dann nur noch ein Root­Se­ver oder eine vSer­ver und dage­gen spricht meine kom­plet­tes Unwis­sen in all die­sen Din­gen. Wobei ich von die­sen bei­den wohl eher den Root­Ser­ver vor­zie­hen würde…

  14. maTTes (04/06/2010) Antworten

    Aber 12 Domains inkl. Webs­pace haben doch auch schon ihren Preis.
    Tanja, darf ich dich fra­gen, bei wel­chen Anbie­ter du bist und wie­viel du jetzt schon bezahlst? Irgendwo macht sich dann schon ein kom­plett eige­ner Ser­ver bestimmt bezahlt.

  15. Patrick (04/06/2010) Antworten

    Also wenn du 12 Pro­jekte hos­ten willst, die gut besucht sind, sollte es schon ein Root­Ser­ver sein. Wenn das aller­dings alles Pro­jekte sind, die «so vor sich rum­düm­peln», dann könnte eine etwas leis­tungs­fä­hi­ge­rer vSer­ver schon passen.

    12 IPs brauchst du nur, wenn du z.B. jedes der Pro­jekte mit SSL absi­chern willst, wobei das nur zutrifft, wenn es auch meh­rere kom­plett unter­schied­li­che Domains sind (z.B. crazytoast.de, bla.de, foo.de).

    Ansons­ten sind 12 IPs nutz­los. Es gäbe zwar auch andere Anwen­dungs­ge­biete, von denen gehe ich aber mal auf­grund dei­ner «tech­ni­schen Unwis­sen­heit» nicht aus.

  16. Jeffrey (04/06/2010) Antworten

    @Tanja:

    Allen­falls gibt es auch Server-Verwaltungssoftware wie Plesk oder auch Con­fixx, jedoch fal­len hier zusätz­li­che Lizenz­kos­ten an.

    Es gibt hier aber durch­aus auch Open­Source Alter­na­ti­ven wie etwa SysCP.

  17. Tanja (06/06/2010) Antworten

    @maTTes: Ich hab sie auf 3 Webs­paces ver­teilt bei all-inkl. Zwei zu je 7,95 und ein klei­ne­res zu 4,95 im Monat. Der Mana­ged Ser­ver bei all-inkl steht dage­gen mit 99 Euro pro Monat. Ist schon wesent­lich mehr ;-)

    @Patrick: Da sind schon ein paar grö­ßere Pro­jekte dabei, u.a. auch mein Shop mit allem drum und dran. Und ja, es sind alles unter­schied­li­che Domains.
    Die unter­schied­li­chen IPs hätte ich gerne aus SEO und auch Sicher­heits Grün­den. Man muss nicht immer gleich ein­fach von einem auf das andere schlie­ßen kön­nen. Nur eine IP wäre für mich ein Aus­schluß­kri­te­rium.
    Das ich mit dem vSer­ver nicht hin­komme habe ich ver­mu­tet. Bleibt nur Root oder Mana­ged und das ist halt auch ne Kos­ten­frage (mal von mei­ner total feh­len­den Kennt­nis abge­se­hen, was wohl das größte Pro­blem ist). Momen­tan zahle ich etwas über 20 Euro pro Monat, hab aller­dings nur 3 unter­schied­li­che IPs. Pro­bleme gabs bis dato nur eines, das mit dem Memory Limit für die Word­Press Crons der Track­backs und Pingbacks.

    @Jeffrey: Con­fixx sagt mir was, das gibt es ja bei eini­gen Hos­tern auch. All-inkl nutzt den Kass­ser­ver, den ich per­sön­lich am liebs­ten mag.

  18. dimido (08/06/2010) Antworten

    Net­Cup kannte ich bis jetzt noch nicht! Wobei ich anmer­ken muss, dass ich mir die Arbeit eines vSer­ver mitt­ler­weile spare und zu Vir­tual Ser­ver Mana­ged (z.B von Host­Eu­rope ab ca. 15 Euro) gewech­selt bin.

    Es ist für mich nicht mehr wich­tig, dass ich einen Ser­ver kom­plett admi­nis­trie­ren kann, son­dern was auf dem Ser­ver an Con­tent und Web­sei­ten läuft. Wenn man das Ser­ver­sei­tige dann ich gute, pro­fes­sio­nel­len Hän­den hat, ist das auch sehr gut :)

  19. Jeffrey (08/06/2010) Antworten

    @dimido:

    Das mit dem Mana­ged Ser­ver ist natür­lich auch eine Möglichkeit.

    Ich wollte jedoch sel­ber «Hand anle­gen», da ich so auch eini­ges bezüg­lich Linux-Serveradministration ler­nen kann :)

  20. dimido (09/06/2010) Antworten

    @Jeffrey: Das mit dem «Ler­nen» ist mir klar, nur keine Sorge ;)

  21. maTTes (09/06/2010) Antworten

    Für mich stellt sich auch noch die Frage, ab wann es sinn macht, einen VSer­ver zu neh­men, um direkt dadrauf meh­rere Web­pro­jekte lau­fen zu las­sen. Leis­tungs­tech­nisch gese­hen reicht ja ein VSer­ver für meh­rere Web­sei­ten oder nicht?
    Daher ist die Frage ab wie­viel Domains es sich lohnt z.B. aus Geld­grün­den.
    Tanja hat ein inter­es­san­tes Bei­spiel von ihrere Situa­tion gege­ben, aber sie hat es ja nur direkt mit einem «gro­ßen» Ser­ver verglichen.

    Am liebs­ten würde ich nen Rech­ner zuhause fer­tig­ma­chen, ins Rechen­zen­trum brin­gen und quasi nur die Inter­net­lei­tung davon benut­zen. Alles andere bestimmte ich dann beim Rech­ner. Ich glaube das nennt sich Housing.

    Habt ihr dazu wei­tere Anhalts­punkte / Erfahrungen?

  22. Patrick (09/06/2010) Antworten

    @maTTes: Hou­sing lohnt nicht, viel zu teuer für den ein­zel­nen. Hmm also wann man einen vSer­ver braucht ist schwer zu sagen.

    Ich zum Bei­spiel habe mei­nen vSer­ver, da Sys­tem­ad­mi­nis­tra­tion und Pro­gram­mie­rung zwei mei­ner Lei­den­schaf­ten sind. Da kann man einen vSer­ver mal gut für Tests benut­zen. Posi­ti­ver Neben­ef­fekt ist, dass mein Blog nun auch wesent­lich schnel­ler ist :)

    Wie­der ein ande­rer braucht einen vSer­ver, weil seine Seite zu lang­sam und mit den Besu­cher­zah­len über­for­dert ist.

  23. Jeffrey (09/06/2010) Antworten

    @maTTes:

    Das Hou­sing wird sich wegen einem Ser­ver bestimmt nicht loh­nen, das kommt auf jeden Fall teu­rer wie ein vServer :)

  24. Patrick (09/06/2010) Antworten

    Und auch teu­rer als ein Root­Ser­ver. Höchs­tens wenn du einen Ser­ver mit einer Höhen­ein­heit fer­tig machst, könnte das viel­leicht bil­li­ger kom­men, wobei ich kei­ner­lei Preise aus dem Housing-Bereich kenne.

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