Ich wollte schon immer einen eigenen vServer besitzen, da die Performance und natürlich auch die Konfigurationsmöglichkeiten gegenüber einem normalen Shared-Hosting meist viel besser sind.
Da Hoststar leider noch keine vServer anbietet, habe ich den vServer bei netcup gemietet.
Ich habe sehr viel Positives über netcup gelesen und zudem einen Gutschein bei Patrick gewonnen habe.
Es handelt sich um den vServer 1000 mit 30 GB Space (RAID 5) und bis zu 2 GB Arbeitsspeicher, wovon 1 GB fix sind.
Darauf läuft nun grundsätzlich mal ein Ubuntu Server mit Webserver (Apache) und einem Mailserver (Postfix/Dovecot).
Bei der Einrichtung hat mir das Ubuntu Wiki und auch Patrick geholfen, vielen Dank!
Hoststar wird den Blog weiterhin mit einem Webspace für Backups und den DNS-Einträgen für d
ie Domains unterstützen, weshalb das Sponsoring weiterhin bestehen bleibt.
Vielen Dank auch an Fabian Friedli von Hoststar, der mir das Sponsoring ermöglicht und auch zusammen mit mir koordiniert hat!
Wenn ihr diesen Beitrag lesen könnt, dann hat euer DNS-Server die neue Konfiguration übernommen und ihr werdet (hoffentlich) einen Performance-Unterschied merken.
Eine kleine Bitte hätte ich noch: Wenn ihr Fehler finden solltet, meldet euch doch bitte kurz per Kommentar auf diesen Beitrag oder auch ganz formlos über das Kontaktformular!

Läuft der Mailserver schon? :)
@Patrick:
Japp, durch deine Anleitungen läuft alles recht gut :)
Beim Mail-Server zeigt die MXToolbox noch ein Problem an, kann das daran liegen, dass die neue IP noch nicht auf allen DNS-Servern verteilt ist?
Angezeigter Fehler:
«Warning — Reverse DNS does not match SMTP Banner»
Ah, genau, das HTTPS funktioniert noch nicht, wie ich es will :P
Du musst netcup mitteilen, dass deren Server deinen Hostname (infoblog.li) bei «nslookup » zurückgibt. Kurz ausgedrückt: sie müssen einen rDNS-Eintrag setzen :) Musste ich damals auch per Mail an den Support.
@Patrick:
Ah stimmt, das hast du mir ja mal gesagt, danke :)
Jaja, so ein Server-Umzug ist echt prickelnd, man weiß nie was nachher noch läuft. Vor kurzem habe ich selbst mein Blog auf einen vServer umgezogen, hat ewig gedauert bis alles lief.
@Lothar:
Ich war eine Weile dran, es lief aber alles recht gut. Man benötigt halt entsprechende Linux– / Windows-Server Kenntnisse.
Mit Hilfe der Windows-Hosts Datei konnte ich vor dem Umstellen der DNS-Einstellungen aber alles nochmals bequem testen und die kleinen Fehler beheben :)
Ich schätze mal du hast das 5€ Paket, oder?
Ich habe vor kurzem auch mal die Preise/Leistungen verglichen und durch einen Beitrag von sempervideo bin ich auf 1blue.de gestoßen.
Dort kostet der kleinste vServer 1€/Monat.
Auf den 1. Blick sind die reinen Leistungdaten bei 1blue auch etwas besser.
@nixdagibts:
Ich habe den netcup v(olks)Server 1000 1M für 7.99 Euro / Monat gemietet.
Das Angebot von 1blue habe ich mir gerade kurz angeschaut. Es kommt aber nicht an das von netcup ran.
Das 1 Euro / Monat gilt nur für die ersten drei Monate, anschließend zahlt man 15 pro Monat!
@Jeffrey
Bei mir läuft ein Linux-Server, der ohne Plesk/Confixx o.ä. konfiguriert wird. Die größten Probleme hatte ich dabei mit der Einrichtung des Mailservers, Apache und PHP liefen direkt.
@Lothar:
Der Mailserver hat bei mir gleich funktioniert, was ich Patrick zu verdanken habe:
http://www.techspread.de/3239/mailserver-mit-postfix-und-dov.….stallieren
@jeffrey
Die Anleitung ist wirklich sehr gut, ich hab mich mit mittelmäßigen Tutorials rumschlagen müssen ;)
Och mit etwas Recherche vor allem im Ubuntuusers-Wiki hat man den Mailserver schnell eingerichtet. Blöd fand ich nur, dass es keine zusammenhängende Erklärung für einen kompletten Mailserver gab, sondern alles nur in Häppchen. Deshalb habe ich den Artikel mit einem durchgehenden «roten Faden» geschrieben.
Hm… dieses ganze Server-«Zeugs» (sorry) sind für mich die vollen böhmischen Dörfer. Bis dato verstehe ich noch nicht mal wirklich was ein vServer ist. Scheint aber günstiger zu sein als ein RootServer und nochmal wesentlich günstiger als ein Managed Server. Und das wars dann auch schon mit meinen Kenntnissen :-( Doof, was?
Wenn schon ein eigener Server, dann sollte es für mich erst mal nicht so extrem teuer sein und es sollte auch die Möglichkeit geben, meine Domains mit unterschiedlichen IPs auszustatten. Und da hakt es dann meistens soweit ich gehört habe. Scheint nur bei RootServern zu gehen, oder?
@Tanja: Ich geb dir mal nen Kurzabriss: Ein RootServer ist quasi ein einzelner Server, auf dem wirklich nur du arbeitest. Bei einem vServer wird eine Virtualisierungssoftware eingesetzt. So können mehrere Leute ein eigenes Betriebssystem auf einem Server haben. Dabei laufen quasi mehrere Computer auf nur einem Server. Ein managed Server ist entweder ein RootServer oder ein vServer, der von Experten betreut wird, sodass jemand wie du sich nicht um die Sicherheit und die Aktualisierungen des Systems kümmern muss — deshalb der höhere Preis.
Allerdings können sowohl auf vServer, RootServer und managed Server mehrere IPs benutzt werden. Das hat meiner Meinung nach aber nur Sinn, wenn man ganz spezielle Anforderungen hat. Bei dir würde ich sagen, reicht es vollkommen aus eine Subdomain (z.B. test.crazytoast.de) einzurichten, um z.B. ein Testblog aufzusetzen.
Weitere Infos zu Domains und vServern:
http://de.wikipedia.org/wiki/Domain
http://de.wikipedia.org/wiki/Server#Virtuelle_Server
Danke Patrick, das hat schon mal geholfen.
Wenn ein eigener Server, dann würde ich da mit allen meinen Domains drauf ziehen, was aktuell 12 Stück sind. Da hätte ich dann schon gerne 12 unterschiedliche IPs.
Und momentan steht für dieses Projekt (was noch nicht wirklich direkt ansteht, aber aufgrund der Memory Probleme mit der Crazytoast und den TBs letztens durchaus in den nächsten Monaten mal anstehen könnte) einfach noch zuviel offen. Ich möchte nicht wirklich wesentlich mehr bezahlen als jetzt, womit ein Managed Server schon mal nicht in Betracht kommt. Bliebe dann nur noch ein RootSever oder eine vServer und dagegen spricht meine komplettes Unwissen in all diesen Dingen. Wobei ich von diesen beiden wohl eher den RootServer vorziehen würde…
Aber 12 Domains inkl. Webspace haben doch auch schon ihren Preis.
Tanja, darf ich dich fragen, bei welchen Anbieter du bist und wieviel du jetzt schon bezahlst? Irgendwo macht sich dann schon ein komplett eigener Server bestimmt bezahlt.
Also wenn du 12 Projekte hosten willst, die gut besucht sind, sollte es schon ein RootServer sein. Wenn das allerdings alles Projekte sind, die «so vor sich rumdümpeln», dann könnte eine etwas leistungsfähigerer vServer schon passen.
12 IPs brauchst du nur, wenn du z.B. jedes der Projekte mit SSL absichern willst, wobei das nur zutrifft, wenn es auch mehrere komplett unterschiedliche Domains sind (z.B. crazytoast.de, bla.de, foo.de).
Ansonsten sind 12 IPs nutzlos. Es gäbe zwar auch andere Anwendungsgebiete, von denen gehe ich aber mal aufgrund deiner «technischen Unwissenheit» nicht aus.
@Tanja:
Allenfalls gibt es auch Server-Verwaltungssoftware wie Plesk oder auch Confixx, jedoch fallen hier zusätzliche Lizenzkosten an.
Es gibt hier aber durchaus auch OpenSource Alternativen wie etwa SysCP.
@maTTes: Ich hab sie auf 3 Webspaces verteilt bei all-inkl. Zwei zu je 7,95 und ein kleineres zu 4,95 im Monat. Der Managed Server bei all-inkl steht dagegen mit 99 Euro pro Monat. Ist schon wesentlich mehr ;-)
@Patrick: Da sind schon ein paar größere Projekte dabei, u.a. auch mein Shop mit allem drum und dran. Und ja, es sind alles unterschiedliche Domains.
Die unterschiedlichen IPs hätte ich gerne aus SEO und auch Sicherheits Gründen. Man muss nicht immer gleich einfach von einem auf das andere schließen können. Nur eine IP wäre für mich ein Ausschlußkriterium.
Das ich mit dem vServer nicht hinkomme habe ich vermutet. Bleibt nur Root oder Managed und das ist halt auch ne Kostenfrage (mal von meiner total fehlenden Kenntnis abgesehen, was wohl das größte Problem ist). Momentan zahle ich etwas über 20 Euro pro Monat, hab allerdings nur 3 unterschiedliche IPs. Probleme gabs bis dato nur eines, das mit dem Memory Limit für die WordPress Crons der Trackbacks und Pingbacks.
@Jeffrey: Confixx sagt mir was, das gibt es ja bei einigen Hostern auch. All-inkl nutzt den Kassserver, den ich persönlich am liebsten mag.
NetCup kannte ich bis jetzt noch nicht! Wobei ich anmerken muss, dass ich mir die Arbeit eines vServer mittlerweile spare und zu Virtual Server Managed (z.B von HostEurope ab ca. 15 Euro) gewechselt bin.
Es ist für mich nicht mehr wichtig, dass ich einen Server komplett administrieren kann, sondern was auf dem Server an Content und Webseiten läuft. Wenn man das Serverseitige dann ich gute, professionellen Händen hat, ist das auch sehr gut :)
@dimido:
Das mit dem Managed Server ist natürlich auch eine Möglichkeit.
Ich wollte jedoch selber «Hand anlegen», da ich so auch einiges bezüglich Linux-Serveradministration lernen kann :)
@Jeffrey: Das mit dem «Lernen» ist mir klar, nur keine Sorge ;)
Für mich stellt sich auch noch die Frage, ab wann es sinn macht, einen VServer zu nehmen, um direkt dadrauf mehrere Webprojekte laufen zu lassen. Leistungstechnisch gesehen reicht ja ein VServer für mehrere Webseiten oder nicht?
Daher ist die Frage ab wieviel Domains es sich lohnt z.B. aus Geldgründen.
Tanja hat ein interessantes Beispiel von ihrere Situation gegeben, aber sie hat es ja nur direkt mit einem «großen» Server verglichen.
Am liebsten würde ich nen Rechner zuhause fertigmachen, ins Rechenzentrum bringen und quasi nur die Internetleitung davon benutzen. Alles andere bestimmte ich dann beim Rechner. Ich glaube das nennt sich Housing.
Habt ihr dazu weitere Anhaltspunkte / Erfahrungen?
@maTTes: Housing lohnt nicht, viel zu teuer für den einzelnen. Hmm also wann man einen vServer braucht ist schwer zu sagen.
Ich zum Beispiel habe meinen vServer, da Systemadministration und Programmierung zwei meiner Leidenschaften sind. Da kann man einen vServer mal gut für Tests benutzen. Positiver Nebeneffekt ist, dass mein Blog nun auch wesentlich schneller ist :)
Wieder ein anderer braucht einen vServer, weil seine Seite zu langsam und mit den Besucherzahlen überfordert ist.
@maTTes:
Das Housing wird sich wegen einem Server bestimmt nicht lohnen, das kommt auf jeden Fall teurer wie ein vServer :)
Und auch teurer als ein RootServer. Höchstens wenn du einen Server mit einer Höheneinheit fertig machst, könnte das vielleicht billiger kommen, wobei ich keinerlei Preise aus dem Housing-Bereich kenne.