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VMware Server als VMware Player Alternative

Jeffrey 2. April 2010

Bis anhin hatte ich meine virtuellen Testmaschinen immer über den VMware Player verwaltet. Nun wollte ich einmal etwas anders ausprobieren und habe den kostenlosen VMware Server installiert.

VMwareServer

Der VMware Server bietet die eine oder andere Funktion, die im VMware Player nicht enthalten ist.

Beispielsweise wird der Leistungsverbrauch der einzelnen Maschinen gespeichert und mit Diagrammen dargestellt. Weiterhin können Benutzer-Berechtigungen auf die einzelnen Maschinen erteilet werden und es ist ein Fernzugriff möglich.

Installation

Die Installation des VMware Servers erfolgt wie bei jedem anderen Programm über die mitgelieferte Setup-Datei.

Dabei ist zu beachten, das man nur jeweils den VMware Player oder den Server auf dem System installiert haben darf. Also gegeben falls den VMware Player deinstallieren.

Zugriff

Der Zugriff erfolgt über den Browser mit https://[HostName]:8333 oder über den VI Client (Virtual Infrastructure Client).

Bei beiden Varianten kann man sich mit einem Windows Benutzer des Hosts (vorzüglich mit Administratoren-Rechte) einloggen.

Per Browser

In der aktuellen Version von Firefox (3.6) gibt es leider auf manchen Systemen Problemen mit dem VMware Addon, sodass die Remote-Console der Maschinen nicht funktioniert.

Im VMware Forum wird eine Möglichkeit beschrieben, sodass man dennoch den Firefox benutzen kann.

Mit dem Internet Explorer funktioniert es hingegen ohne Probleme.

VmwareInfrastructure_WebAccess

VMware Infrastructure Client

So wie es ausschaut, ist es recht schwer den VMware Infrastructure Client (Vi Client) im Netz zu finden. Auf swizzling findet man jedoch noch eine etwas ältere Version.

Weiß jemand von euch, wie ich an die aktuelle Version komme?

VMwareServer_VI_Client

Konfiguration und Erstellung der Maschinen

Ich habe euch ein kleines Video erstellt, wie man einzelne Maschinen unter VMware Server erstellt und anschließend konfigurieren kann.

Sry, wenn die Qualität nicht gerade hervorragend ist, es ist einer meiner ersten Versuche mit Camtasia Studio, welches ihr übrigends bald gewinnen könnt!

Fazit

Wenn man mehr wie nur ein bis zwei virtuelle Maschinen in einer Testumgebung besitzt, ist VMware Server auf jeden Fall empfehlenswert.

Durch die Möglichkeit die einzelne Maschinen per Browser oder VI Client von jedem Computer aus zu steuern hat man die Möglichkeit, dass mehre Personen gleichzeitig mit den virtuellen Maschinen arbeiten können.

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      Kommentare

    1. Chrisam 2. April 2010 um 12:50 Uhr

      nur als Ergänzung: VirtualBox kann auch Remote-Zugriff, sogar über RDP, d.h. man braucht nicht extra einen Viewer.

      Ich vermute aber dass VMWare zu mehr Gästen kompatibel ist. Bei Virtual PC funktionieren die Integrationskomponenten bei Windows 2000 Gästen nicht (erst ab XP)!

    2. Jeffreyam 2. April 2010 um 14:29 Uhr

      @Chris:

      Das RDP bezieht sich bei VirtualBox aber dann auf die einzelnen Clients und nicht auf das ganze Virtualisierungs-System.

      Bei VMware kann der ganze Server mitsamt der Konfiguration der einzelnen Maschinen von überall aus per Browser oder VI Client verwaltet werden.

      Das wird bei VirtualBox nicht unterstützt, soweit ich weiss.

    3. Thomasam 2. April 2010 um 15:05 Uhr

      @ Jeffrey

      Was hälst du denn von Virtual PC?
      hab mal gehört, dass es was ähnliches ist wie Virtualbox.

      Twitter:

    4. Jeffreyam 2. April 2010 um 15:17 Uhr

      @Thomas:

      Ich hatte MS Virtual PC bei mir auch schon im Einsatz, doch bin davon weg gekommen, da ich oft Probleme mit Linux Gastsystemen hatte.

    5. Chrisam 2. April 2010 um 15:30 Uhr

      @Jeffrey: ich verwende um VirtualBox zu bedienen den Remotedesktop des Host. Allerdings kann man VirtualBox unter Linux ohne X installieren und komplett über die Kommandozeile bedienen, falls man auf die Gäste nur über RDP zugreifen will. Das spart Ressourcen, die dann den Gästen zur Verfügung stehen.

    6. Jeffreyam 2. April 2010 um 15:33 Uhr

      @Chris:

      Ach so, das geht dann natürlich wieder :)

      Eine Zeit lang habe ich VirtualBox auch unter Linux genutzt, doch bin ich dann zu VMware umgestiegen, da ich im Betrieb schon tagtäglich mit VMware arbeite und sehr zufrieden damit bin.

    7. Andiam 2. April 2010 um 15:42 Uhr

      Ich habe mit den beiden VMware Produkten auch schon gespielt und bin aktuell wieder beim Player gelandet, da ich mit Firefox und dem AddIn so meine Probleme hatte. Wenn ich den IE starte bekomme ich immer Gicht an meinen Fingern, also bin ich dann beim Player geblieben.

      Ich fand es immer geschickt, wenn man auf dem dicken Desktop den Gast-PC laufen lässt und auf dem schwächeren Laptop nutzen kann.

      Was mich interessieren würde: kann man mit den aktuellen Versionen die Gast-PCs im Server importieren? Wenn man schon diverse Gast-PCs installiert hat, will man das ja nicht nochmal durchziehen.

      Twitter:

    8. Jeffreyam 2. April 2010 um 15:57 Uhr

      @Andi:

      Das mit dem Browser Plugin + Firefox hat mich auch recht gestört.

      Daher verwende ich nun den VI-Client, obwohl der (laut VMware Support-Auskunft) nicht mit VMware Server kompatibel ist.

      Japp, das Importieren von bestehenden (VMware basierenden) Maschinen in den VMware Server geht ganz einfach.

      Einfach die bestehende Maschine in den Datenspeicher kopieren und “zur Bestandesliste hinzufügen”. Für andere Formate z.B. VirtualBox-Vm’s gibt es Konverter.

      Werde in den nächsten Tagen darüber schreiben :)

    9. Patrickam 2. April 2010 um 16:01 Uhr

      Die Idee vom VMWare Server ist ganz nett ich habe den selber mal im Einsatz gehabt. Allerdings fressen die Dienste von dem Server doch schon einige Ressourcen, welches auch der Grund war, das ich wieder zurück zum guten alten VMWare Player gewechselt bin. Wer allerdings die Ressourcen abdrücken kann, für den ist der VMWare Server im gegensatz zu dem Player sicherlich eine gute Variante.

    10. Jeffreyam 2. April 2010 um 16:04 Uhr

      @Patrick:

      Stimmt, kommt halt auch ein wenig auf die Hardware des Hosts an.
      Mit meinem I5 Prozessor + 8 GB Ram läuft eh alles perfekt *lach*

    11. Patrickam 2. April 2010 um 16:27 Uhr

      Hmm länger her, dass ich VMWare Server im Einsatz hatte. Den aktuellsten VMWare VI-Client kannst du für gewöhnlich auf der Willkommensseite deines VMWare Server herunterladen wenn ich das jetzt nicht falsch im Kopf habe (wir benutzen auf der Arbeit auch VMWare ESX und ESXi, könnte sein, dass es nur dort so ist).

      Außerdem gibt es den neuen vSphere-Client ich weiß aber auch da nicht, ob der zum VMWare Server kompatibel ist.

      Update: Hab grad nochmal nachgeguckt, die Willkommensseite ist wohl vom ESX oder ESXi wo man den Client herunterladen kann -> http://www.thomas-krenn.com/de/wiki/Datei:VMware-vSphere-Client-4.0-Installation-01-Download-vSphere-Client.png

      Wenn du dir einen älteren ESXi aufsetzt (kostenlos) sollte dabei soweit ich das noch weiß der neuste VI-Client mit bei sein.

      Twitter:

    12. Jeffreyam 2. April 2010 um 16:33 Uhr

      @Patrick:

      Beim VMware Server ist der VI-Client leider nicht (mehr?) dabei.

      Ich werde mir wohl in den nächsten Tagen einfach mal den ESXi herunterladen und schnell installieren um an den aktuellen VI-Client zu kommen :)

      Der vSphere-Client ist anscheinend nicht mit dem VMware Server kompatible:
      http://www.vmware.com/pdf/vsphere4/r40/vsp_compatibility_matrix.pdf

    13. Patrickam 2. April 2010 um 16:35 Uhr

      Ach verdammt da fällt mir ein, den ESXi bekommst du nicht ohne weiteres aufgesetzt. Das ist ein Hypervisor, musste also also Betriebssystem installieren. Zudem ist der relativ fies an Server-Spezifikationen gebunden und verweigert gerne die Installation.

      Ich guck nochmal weiter, irgendwo muss ich doch auf Arbeit immer den VI-Client bekommen haben :D

      Twitter:

    14. Jeffreyam 2. April 2010 um 16:45 Uhr

      @Patrick:

      Stimmt, da kann ich natürlich nicht einfach eine Virtuelle Maschine erstellen, auf dem ich dann den ESXi installiere, mist!

      Ich habe zu diesem Thema auch mal noch den VMware-Support angeschrieben. Die erste Antwort war allerdings, dass der VI-Client nicht mit dem VMware Server kompatible ist, was aber nicht stimmt, da ich es jetzt ja auch so habe, nur halt mit einer alten VI-Client Version.

      Falls du noch was findest, gib mir bitte Bescheid :)

    15. embeeam 4. April 2010 um 11:44 Uhr

      Für kleinere Projekte nehmen wir auf Arbeit auch ganz gerne den VMware Server, zu mal er auch mit der Version 2 einige ESXi Features bekommen hat. Für den privaten Gebrauch also mehr als ausreichend. ;)

      Twitter:

    16. Jeffreyam 4. April 2010 um 12:11 Uhr

      @embee:

      Ich war echt auch erstaunt, was man mit dem VMware Server alles machen kann.
      Für kleinere Projekte und den Privatgebrauch perfekt!

    17. darioam 7. April 2010 um 21:54 Uhr

      hi jeffrey

      ansonsten kannst du von mir gerne vmworkstation haben.
      sprich mich doch mal drauf an.

      dario

    18. Jeffreyam 7. April 2010 um 21:58 Uhr

      @Dario:

      Ich bleibe beim VMware Server, da mir bei der Workstation einige Funktionen fehlen.

      Speziell mit virtueller Netzwerkinfrastruktur und natürlich Zugriff auf Datenspeicher mit CIFS :)

    19. Patrickam 7. April 2010 um 22:00 Uhr

      Und VMWare Workstation ist im Vergleich zu VMWare Server nicht legal kostenlos erhältlich (außer vielleicht ältere Versionen).

      Twitter:

    20. Jeffreyam 7. April 2010 um 22:03 Uhr

      @Patrick:

      Das ist natürlich ein weiterer Punkt!

      Ich arbeite sowieso viel lieber mit Freeware und natürlich OpenSource, soweit möglich.

    21. Gregor Fröhlicham 16. Mai 2010 um 16:53 Uhr

      Wenn man in Richtung professioneller Umgebung gehen möchte, dann empfiehlt sich der esxi Server. Mit dem esxi kann man sehr einfach und sehr leicht eine virtuelle Umgebung realisieren. Der esxi ist kostenlos, einzige Voraussetzung, man muss sich bei vmware registrieren. Der esxi hat leider keine Backup-Möglichkeit. Das lässt sich aber sehr einfach mit einem Script lösen. Ich habe eine virtuelle Plattform mit 10 esxi Servern aufgebaut und bin genau so gut und schnell wie meine Kollegen mit dem teuren esx.

    22. Jeffreyam 16. Mai 2010 um 16:58 Uhr

      @Gregor:

      Ich habe bereits schon überlegt, ob ich mir zuhause einen ESXi installieren soll, aber es lohnt sich für die einzelnen Maschinen nicht wirklich.

      Auch fehlt mir dazu leider passende Hardware, denn auf dem Pentium-4, den ich noch herumstehen habe, wird das nichts :)

    23. Gregor Fröhlicham 16. Mai 2010 um 23:00 Uhr

      Ja, die Hardware müsste schon dafür gebaut sein. Mit dem esxi 3.5 geht das ohne Probleme. Etwas schwieriger wirds mit dem esxi 4.0. Da wäre es sinnvoll eine 64bit Hardware zu haben. Habe mal einige Artikel darüber verfasst http://www.froeh.li/wordpress/category/cloud/ Gruss Gregor

    24. Patrickam 17. Mai 2010 um 00:06 Uhr

      Ich glaub ich muss mich da auch mal einklinken :)

      @Gregor: Der ESXi ist ein Hypervisor und dementsprechend deutlich anders aufgebaut, als z.B. ein VMWare Server. Für ESXi 4.0 wäre ein 64-Bit Prozessor nicht nur sinnvoll, sondern notwendig. Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, ist Intel-V oder AMD-V auch zwingend notwendig (wobei das glaub ich alle x64-Prozzis haben). Alle diese “Probleme” hat man mit VMWare Server nicht. Ich mag den ESXi zwar auch, aber der ESX hat doch noch ein paar Vorteile (zumindest für den betrieblichen Rahmen). Zu nennen wäre da vor allem die zentrale Verwaltung aller ESX-Server.

      Twitter:

    25. Jeffreyam 17. Mai 2010 um 08:44 Uhr

      @Gregor:

      Ich werde mir deine Beiträge mal durchlesen, danke für den Link!

      Einiges bezüglich VMware kann ich auch in der Firma ausprobieren, da wir Lehrlinge einen eigenen kleinen ESX Server haben :)

      @Patrick:

      Das mit der zentralen Verwaltung über das Virtual Center ist natürlich ganz bequem, wenn man viele verschiedene ESX-Hosts hat.

      Du nutzt bei dir @Home VirtualBox als Virtualisierungs-Plattform oder?

    26. Patrickam 17. Mai 2010 um 09:21 Uhr

      Jepp nutze ich. Auf Arbeit nutzen wir auch ESX und ESXi.

      Ich würde mich gerne mal mit Xen beschäftigen: extrem powerful und dazu kostenlos. Würde ich fast als “kostenlose ESX-Alternative” bezeichnen.

      Twitter:

    27. Jeffreyam 17. Mai 2010 um 17:03 Uhr

      @Patrick:

      Xen ist bestimmt auch eine tolle Sache, man müsste sich das Ganze nur mal genau anschauen und mit VMware vergleichen.

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