W3 Total Cache: WordPress Cache Plugin mit CDN Funktion

23. März 2010 | 15 Kommentare | Jeffrey

Ich habe ja bereits einmal über ein Cache-Plugin für WordPress geschrieben. Dabei ging es um WP Super Cache, welches ich bis jetzt auch aktiv benutzt habe.

Nun hat mir Tanja ein noch besseres Cache-Plugin für WordPress gezeigt. Es geht um W3 Total Cache.

Neben der normalen Seiten-Cache-Funktion ist es mit W3 Total Cache auch möglich Java-Scripte oder CSS-Dateien zu verkleinern, indem unnötige Zeilen (Kommentare, Leerzeilen) entfernt werden. Weiterhin können die statischen Inhalte per CDN auf andere Server ausgelagert werden.

Caching Methoden

Neben der normalen Disk-Cache Methode werden auch APC, eAccelerator oder XCache unterstützt. Dafür muss der entsprechende Server natürlich diese Funktionen unterstützen.

W3_Total_Cache_Method

Java-Scripte und CSS Verkleinern

Für das Verkleinern der Java-Scripte und CSS-Dateien kann ausgewählt werden, ob die einzelnen Dateien nur zusammengefügt oder auch von unnötigen Zeilen befreit werden sollen. Ebenfalls kann dies mit den HTML-Dateien gemacht werden.

W3_Total_Cache_Minify

CDN Einstellungen

Ein CDN kann wahlweise über Mirrors, eigene FTP-Server, Amazon CloudFront oder Amazon Simple Storage Services (S3) aufgebaut werden.

Dabei können die wp-includes-, Theme-, CSS-, JS-, oder auch selbst definierte Dateien ausgelagert werden.

W3_Total_Cache_CND_1

W3_Total_Cache_CDN_2

Gegenüber dem WP Super Cache kann im W3 Total Cache auf jeden Fall mehr angepasst werden. Die CDN-Unterstützung ist dabei natürlich besonders hervorzuheben.

Anfangs muss man sich ein wenig mit dem Thema befassen und verschiedene Werte ausprobieren. Natürlich müssen die Einstellungen an die eigene Umgebung angepasst werden, es gibt keine globale Empfehlung!

Leider fehlen mir noch die Resultate der Google Webmaster Tools, es schaut jedoch bereits recht gut aus. Die einzelnen Artikel werden – mindestens nach dem 2. Besuch – bereits um einiges schneller geladen. Für aktive Kommentatoren also eine positive Nachricht!

Was habt ihr bei euch im Blog für Performance-Optimierungen vorgenommen ?

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15 Kommentare

  1. Ich nehme da einfach folgendes Plugin:

    Use Google Libraries
    Allows your site to use common javascript libraries from Google’s AJAX Libraries CDN, rather than from WordPress’s own copies.

    Da gibt es zwar kaum Einstellungsmöglichkeiten, dafür aber extrem einfach ;-)

    • @Patrick:

      Das Plugin kannte ich noch nicht, scheint jedoch recht interessant zu sein!

  2. Ich habs ausprobiert. Aber mir sagt das WP Super Cache (hatte ich auch wie du schon länger im Betrieb) mehr zu.
    Da gibt es weniger einzustellen und somit weniger Fehler. ;)

    • @Tobi:

      Ich wollte mal etwas neues ausprobieren, daher W3 Total Cache :)

  3. Um den Traffic zu senken und die Geschwindigkeit zu steigern, hat es sich auf jeden fall gelohnt von CSS und JS Dateien jeweils die Minify-Version (Google PageSpeed ist behilflich) zu verwenden. Dann noch die “GZIP-htaccess-Methode” von plerzelwupp und man hat eine lustige Traffic-Grafik im Google Webmaster Tools.

    Vereinzelte Seiten tu ich noch per “Hand” cachen, da dass ausführen von PHP fast eine Sekunde auf mein Webspace dauert.

    • @embee:

      Da sage ich nur: Viele Wege führen nach Rom :)
      Die Beiträge von plerzelwupp haben mir dabei auch einiges geholfen!

  4. Pingback: QuerBlog.de » WordPress: WP Super Cache Plugin 0.9.9.2 released – wordpress, cache, preload, wp super cache, performance – Vip-Chicks.de

  5. Also ich habe
    - den Webserver optimiert,
    - den MySQL-Server optimiert,
    - APC installiert und
    - W3 Total Cache eingerichtet.

    Damit liege ich nun im Bereich zwischen 300 bis 600ms Ladezeit (laut Firebug).

    Dieser CDN-Funktion traue ich noch nicht. In dem Fall kommen doch wieder mehr DNS-Anfragen auf den Anwender zu, oder wird “die Cloud” direkt per IP angesprochen?

  6. @Patrick:

    Bei mir liegen die Ladezeiten aktuell zwischen 1-2 Sekunden, da ich vor allem auf der Startseite mehr Bilder als du habe :)

    Bezüglich CDN: Natürlich kann man die Inhalte dann auch direkt mit der IP ansprechen.

  7. Matthias Antworten

    Hallo,

    vielen Danke für das Plugin. Bin eh auf der Suche nach einem Cache/CDN Plugin. Nur habe ich das Problem, dass bei mir das CDN auf einem FTP Server nicht funktioniert, hast da vllt irgendwer eine Lösung für mich? Also ich versuche das ganze auf dem selben Server über eine Subdomain.

    Ich versuche das ganze mit 127.0.0.1, den FTP-Login Daten und dem Pfad. Als Replace site’s hostname with: gebe ich dann die Subdomain ein.

    Wenn ich dann auf Testen klicke, steht nur da “Testing…” ich bekomme auch nichtmal einen Fehler zurück.
    Hat wer eine Lösung?

    Besten Dank.
    Matthias

    • @Matthias:

      So auf die Schnelle kann ich dir nicht sagen, an was es liegen könnte. Ich nehme an der FTP-Zugang im Allgemeinen funktioniert.
      Eventuell mal im W3 Total Cache Forum nachfragen.

  8. Hallo zusammen,

    ich habe da mal ein spezielles Anliegen.

    Es nimmt Bezug auf das Verhalten zwischen W3 Total Cache und dem umschrieben der htaccess-Datei und dem damit verbundenen außer Kraft setzen des “Umgehens von Duplicate Content” per Redirect.

    Es ist so, dass W3 Total Cache die htaccess so umschreibt, dass dessen eigener Code in der htaccess vor den WordPress-Eigenen schreibt.
    Somit funktioniert der Redirect nicht mehr.

    Verschieben des W3 Total Cache-Eintragens unter den WordPress-Eintrag nützt längerfristig nichts, da intern wieder zurück verschoben wird.

    Im eben genannten Forum wird auch nur darauf verwiesen, den Code in der htaccess unter den von WordPress zu setzen.

    Weiß jemand weiter?

  9. Hallo Jeffrey,

    bin durch unsere Diskussion bei meinem Blogbeitrag “Gravatare cachen” auf diesen Blogbeitrag gestoßen.

    Neben dem Plugin GravatarLocalCache setze ich gzip-Kompression via .htaccess ein. Zudem kommen derzeit die Plugins DB Cache Reloaded und WP Minify (allerdings nur für das Zusammenfassen und Komprimieren von JavaScript-Dateien) zum Einsatz. Das von mir eingesetzte WordPress Framework Xtreme One, erledigt das Zusammenfassen und Komprimieren der CSS-Dateien. :-)

    Ich setze da also auf jeweils individuelle Lösungen.

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