Weniger ist mehr: Programme und Webdienste konsolidieren

24.06.2011 | 9 Kommentare | Jeffrey

Mit der Zeit sam­meln sich ver­schie­dene Pro­gramme oder Web­dienste an, die teil­weise die glei­chen Funk­tio­nen bie­ten oder sich für die glei­chen Ein­satz­ge­biete eig­nen. Klas­si­sches Bei­spiel ist bei mir die Ver­wal­tung von Noti­zen und Aufgaben.

Bis jetzt habe ich dazu immer zwei Pro­gramme, Ever­note sowie Wun­der­list benutzt. Habe ja auch schon dar­über geschrie­ben. Nun habe ich fest­ge­stellt, dass ich eines davon, Wun­der­list gar nicht benö­tige. Zeit­lich kri­ti­sche Auf­ga­ben kom­men in den Kalen­der und der Rest wird der Reihe nach aus Ever­note abge­ar­bei­tet. Also Wun­der­list Konto gelöscht.

Schluss­end­lich habe ich so eine Soft­ware weni­ger um die ich mich küm­mern muss und die Noti­zen sowie Auf­ga­ben sind weni­ger ver­streut, son­dern zen­tral an einem Punkt gespei­chert. Macht mit unter auch den Com­pu­ter schnel­ler.

Tipp: Liste mit den Pro­gram­men, Web­diens­ten sowie deren Ver­wen­dungs­zweck machen. Falls es zu einem Zweck ver­schie­dene Soft­ware gibt, Ent­schei­dung für eine davon tref­fen und den Rest löschen.

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9 Kommentare

  1. Frank (24/06/2011) Antworten

    Hi Jef­frey, Lob für den Mut zu löschen — ich glaube das fällt uns allen schwer. Und wenn man ehr­lich ist, hat jede/r so eini­ges instal­liert, was sie/er eigent­lich gar nicht mehr nützt. Also — mutig voran und löschen!
    Danke für den Artikel!

  2. Jochen (24/06/2011) Antworten

    Mir geht es ähnlich. Anfangs habe ich Drop­box inten­siv genutzt. Nach dem kauf eines NAS könnte ich mein Drop­box Konto löschen. Mal sehen ob ich mich dazu über­win­den kann.

  3. Horst (24/06/2011) Antworten

    Ever­note ist toll. Ich nutze es auch in der Firma. Die Funk­tio­na­li­tät reicht mir auch. Wo wir gerade beim Spa­ren sind: Ich habe mei­nen Facebook-Account gelöscht. Twit­ter tuts. Bei mir hat sich an den Besu­cher­zah­len seit­her über­haupt nichts geän­dert. Nicht zum Posi­ti­ven aber auch nicht zum Nega­ti­ven. Weni­ger ist manch­mal eben doch mehr.

    Ges­tern habe ich ein ande­res Tool gelöscht, das ich aus­ge­spro­chen inter­es­sant fand, als es sei­ner­zeit vor­ge­stellt wurde. Gebraucht habe ich es nie. Dar­auf bin ich erst gekom­men, nach­dem es ges­tern plötz­lich Mucken machte. So ist das manch­mal. Und ich denke, damit sind wir nicht allein.

  4. Stargazer (25/06/2011) Antworten

    Geht ja nicht nur um’s Web. Viele Leute haben Win­Zip, Win­RAR und noch andere Ent­pa­cker drauf — Rekord lag bei 5 Stück, die dann alle durch ein 7Zip ersetzt wurden…

    Wäre gene­rell mal ein Thema — Ent­rüm­peln für Anfänger

  5. Berkay (25/06/2011) Antworten

    Da gebe ich dir abso­lut Recht, Jeffrey.

    Nicht benö­tigte Pro­gramme sollte man defi­ni­tiv ent­fer­nen. Somit ist auch die Über­sicht wie­der gewährleistet.

  6. Horst (25/06/2011) Antworten

    Rich­tig so! Opti­mie­ren ist ange­sagt!
    Es ist ja auch wich­tig das man die Dienste & Tools effek­tiv nutzt.

    Gerade heute habe ich auch einen Evernote-Beitrag frei­ge­schal­tet, der sich inhalt­lich auf die Ver­wen­dungs­mög­lich­kei­ten in mei­nem Hobby (Slo­tra­c­ing) beschränkt (beruf­li­che Ein­satz­be­schrei­bun­gen gibt es ja an diver­sen Stel­len im Netz).
    Gerade auch durch die letz­ten Update-Funktionen wie interne Ver­lin­kun­gen und Notiz-URL (für das gele­gent­li­che Zei­gen einer Notiz) ist Ever­note «wert­vol­ler» gewor­den.
    Jetzt fehlt nur noch eine Alarmfunktion :-)

  7. Tanja Handl (27/06/2011) Antworten

    Ich hab’s umge­kehrt gemacht — Ever­note ist zwar wirk­lich sehr gut, aber für meine Bedürf­nisse zu funk­ti­ons­reich. Des­halb hab ich mein Evernote-Konto gelöscht — und bin bei Wun­der­list geblie­ben. Habe zwi­schen­zeit­lich auch Coo­len­dar aus­pro­biert und bin reu­mü­tig wie­der zum Google Kalen­der zurückgekehrt.

    Wich­tig ist, dass man das Tool nutzt, dass zu den eige­nen Bedürf­nis­sen passt — und das dann, so wie Horst schreibst, so effek­tiv und effi­zi­ent wie mög­lich. Dazu gehört für mich auto­ma­tisch, nicht mehr­glei­sig zu fahren.

  8. Jeffrey (27/06/2011) Antworten

    Wie ihr bereits sagt: Schluss­end­lich ist es egal für wel­che Soft­ware man sich ent­schei­det. Das kommt auf die eige­nen Bedürf­nisse an.

    Wich­tig ist, dass man mit der Soft­ware zufrie­den ist, aber auch nur so viele Pro­gramme hat wie man es wirk­lich benötigt.

  9. Tanja Handl (28/06/2011) Antworten

    Blöd nur, dass es immer was Neues zu ent­de­cken gibt… ;)

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