Mit der Zeit sammeln sich verschiedene Programme oder Webdienste an, die teilweise die gleichen Funktionen bieten oder sich für die gleichen Einsatzgebiete eignen. Klassisches Beispiel ist bei mir die Verwaltung von Notizen und Aufgaben.
Bis jetzt habe ich dazu immer zwei Programme, Evernote sowie Wunderlist benutzt. Habe ja auch schon darüber geschrieben. Nun habe ich festgestellt, dass ich eines davon, Wunderlist gar nicht benötige. Zeitlich kritische Aufgaben kommen in den Kalender und der Rest wird der Reihe nach aus Evernote abgearbeitet. Also Wunderlist Konto gelöscht.
Schlussendlich habe ich so eine Software weniger um die ich mich kümmern muss und die Notizen sowie Aufgaben sind weniger verstreut, sondern zentral an einem Punkt gespeichert. Macht mit unter auch den Computer schneller.
Tipp: Liste mit den Programmen, Webdiensten sowie deren Verwendungszweck machen. Falls es zu einem Zweck verschiedene Software gibt, Entscheidung für eine davon treffen und den Rest löschen.

Hi Jeffrey, Lob für den Mut zu löschen — ich glaube das fällt uns allen schwer. Und wenn man ehrlich ist, hat jede/r so einiges installiert, was sie/er eigentlich gar nicht mehr nützt. Also — mutig voran und löschen!
Danke für den Artikel!
Mir geht es ähnlich. Anfangs habe ich Dropbox intensiv genutzt. Nach dem kauf eines NAS könnte ich mein Dropbox Konto löschen. Mal sehen ob ich mich dazu überwinden kann.
Evernote ist toll. Ich nutze es auch in der Firma. Die Funktionalität reicht mir auch. Wo wir gerade beim Sparen sind: Ich habe meinen Facebook-Account gelöscht. Twitter tuts. Bei mir hat sich an den Besucherzahlen seither überhaupt nichts geändert. Nicht zum Positiven aber auch nicht zum Negativen. Weniger ist manchmal eben doch mehr.
Gestern habe ich ein anderes Tool gelöscht, das ich ausgesprochen interessant fand, als es seinerzeit vorgestellt wurde. Gebraucht habe ich es nie. Darauf bin ich erst gekommen, nachdem es gestern plötzlich Mucken machte. So ist das manchmal. Und ich denke, damit sind wir nicht allein.
Geht ja nicht nur um’s Web. Viele Leute haben WinZip, WinRAR und noch andere Entpacker drauf — Rekord lag bei 5 Stück, die dann alle durch ein 7Zip ersetzt wurden…
Wäre generell mal ein Thema — Entrümpeln für Anfänger
Da gebe ich dir absolut Recht, Jeffrey.
Nicht benötigte Programme sollte man definitiv entfernen. Somit ist auch die Übersicht wieder gewährleistet.
Richtig so! Optimieren ist angesagt!
Es ist ja auch wichtig das man die Dienste & Tools effektiv nutzt.
Gerade heute habe ich auch einen Evernote-Beitrag freigeschaltet, der sich inhaltlich auf die Verwendungsmöglichkeiten in meinem Hobby (Slotracing) beschränkt (berufliche Einsatzbeschreibungen gibt es ja an diversen Stellen im Netz).
Gerade auch durch die letzten Update-Funktionen wie interne Verlinkungen und Notiz-URL (für das gelegentliche Zeigen einer Notiz) ist Evernote «wertvoller» geworden.
Jetzt fehlt nur noch eine Alarmfunktion :-)
Ich hab’s umgekehrt gemacht — Evernote ist zwar wirklich sehr gut, aber für meine Bedürfnisse zu funktionsreich. Deshalb hab ich mein Evernote-Konto gelöscht — und bin bei Wunderlist geblieben. Habe zwischenzeitlich auch Coolendar ausprobiert und bin reumütig wieder zum Google Kalender zurückgekehrt.
Wichtig ist, dass man das Tool nutzt, dass zu den eigenen Bedürfnissen passt — und das dann, so wie Horst schreibst, so effektiv und effizient wie möglich. Dazu gehört für mich automatisch, nicht mehrgleisig zu fahren.
Wie ihr bereits sagt: Schlussendlich ist es egal für welche Software man sich entscheidet. Das kommt auf die eigenen Bedürfnisse an.
Wichtig ist, dass man mit der Software zufrieden ist, aber auch nur so viele Programme hat wie man es wirklich benötigt.
Blöd nur, dass es immer was Neues zu entdecken gibt… ;)