Wenn der IT-Administrator zu sehr eingeschränkt wird

25.07.2011 | 19 Kommentare | Jeffrey

Einen Bei­trag in die­ser Art hatte ich schon län­ger im Kopf und nun bin ich dazu gekom­men ihn zu schrei­ben. Es geht darum, dass ich der Mei­nung bin, dass es in vie­len, vor allem grös­se­ren Unter­neh­men an pas­sen­der Soft­ware auf dem Com­pu­ter fehlt. Ein Thema, was auch Dirk schon auf­ge­grif­fen hat.

Durch diverse Ein­schrän­kun­gen ist es den Benut­zern nicht mög­lich die Soft­ware zu ver­wen­den, mit der sie ver­traut sind und effi­zi­ent damit arbei­ten kön­nen. Es wird vor­ge­schrie­ben was zu benut­zen ist. Als nor­ma­ler Benut­zer merkt man das viel­leicht nur bedingt, da man mit der Stan­dard­soft­ware gut zurecht kommt.

Arbei­tet man jedoch im IT-Bereich merkt man das recht schnell, da man bei­spiels­weise nicht die Trou­ble­shoo­ting Tools nut­zen kann, die man bereits kennt und für das ent­spre­chende Pro­blem als hilf­reich ein­stuft. So gehen schnell einige Stun­den ver­lo­ren in denen man das Ganze über Umwege machen muss. Es gibt noch eine ganze Menge ande­rer Kate­go­rien von Soft­ware bei denen das oft der Fall ist. Edi­to­ren und Screenshot-Tools zwei Bei­spiele dar­aus. Aber nicht nur die Soft­ware­aus­wahl, son­dern auch die Ein­stel­lun­gen des Proxy-Servers sind nicht immer ganz so hilfreich.

Durch mehr Frei­heit bei der Aus­wahl der Soft­ware kann ein IT-Administrator und teil­weise auch der End­be­nut­zer viel effi­zi­en­ter arbei­ten. Zumin­dest jedoch soll­ten die Benut­zer bei der Aus­wahl einer Soft­ware mit ein­be­zo­gen wer­den und Vor­schläge brin­gen kön­nen. Für ITler wären sepa­rate Troubleshooting-Maschinen (kann ja vir­tu­ell sein) bei­spiels­weise eine Idee.

Ganz klar: Es ist nicht in allen Berei­chen und mit jeder Soft­ware – bei­spiels­weise aus Sicher­heits­grün­den – mög­lich, aber oft gibt es da echt noch Opti­mie­rungs­po­ten­tial. Meine Meinung.

Habt ihr ähnli­che Erfah­run­gen bei euch in der Firma gemacht? Was habt ihr für Lösun­gen gefun­den? Seit ihr an die­ser Stelle ganz ande­rer Meinung?

Ähnliche Artikel

Wenn PR Leute Mails ignorieren! Lösungen?
Warum es hier ruhiger wird: Liechtenstein und itcc.li
Wenn die Sicherheitsfrage zum Verhängnis wird
CloseAll: Ein Klick und alles wird geschlossen

19 Kommentare

  1. Dirk Deimeke (25/07/2011) Antworten

    Ich gebe Dir Recht, dass mit man­chen Tools die Arbeit «gefühlt» inef­fi­zi­en­ter ist. Aber, ich bin Profi und kann meine Arbeits­leis­tung auch mit nicht ganz so opti­ma­len Werk­zeu­gen erbringen.

    Dazu ist es aber wich­tig, das Wis­sen so parat zu haben, dass es unab­hän­gig vom ein­ge­setz­ten Werk­zeug ist.

    Nur mal ein Bei­spiel: Man kann auch sehr gut an Unix-Systemen arbei­ten, wenn man keine Tas­ta­tur mit Cur­sor­tas­ten zur Ver­fü­gung hat.

  2. Patrick (25/07/2011) Antworten

    Bei mir in der Firma ist es gar­nicht mög­lich, die User so ein­zu­schrän­ken, da z.B. der Kunde eine bestimmte Soft­ware wünscht, die User auf unter­schied­lichste Pro­gramme ange­wie­sen sind etc. Die Com­pu­ter wer­den des­halb mit einer Standard-Installation bestückt, die der Benut­zer dann sel­ber erwei­tern kann (Benut­zer haben lokale Admin-Rechte). Bei der Ein­füh­rung eines neuen Kol­le­gen wird er aller­dings dar­über auf­ge­klärt, was für Rechte und Pflich­ten er hat: Open­Source darf immer instal­liert wer­den, bei Free­ware etc soll­ten die User sich ent­we­der sel­ber schlau machen oder es von der IT abseg­nen lassen.

  3. maTTes (25/07/2011) Antworten

    Im Moment habe ich auch alle Frei­hei­ten der IT. Bis auf meine Aus­bil­dungs­firma gab es auch zum Glück keine Ein­schrän­kun­gen bei der Soft­ware. Und selbst da war die IT-Abteilung die Aus­nahme, dass alles erlaubt war. Nur der rest­li­che Betrieb war mehr oder weni­ger einschränkt.

    Wie­der mein «Lieb­lings­thema»:
    Abso­lute Ein­schrän­kung, so dass selbst Sicher­heits­up­dates (ja, auch der IE6 ist noch vor­han­den) nicht mehr mög­lich sind. Und da ver­stehe ich den Sinn nicht dahinter!

  4. Peter (25/07/2011) Antworten

    Ich kann deine Sicht ver­ste­hen, jedoch kann ich aus der Sicht eines «Ent­schei­ders» spre­chen, warum genau so was wie du schreibst, bei einer gros­sen Firma eher schwie­rig bis unmög­lich zu rea­li­sie­ren ist.

    Und dabei geht es aber nicht um IT-Admins, denn diese haben z.B. bei uns genau sol­che vir­tu­el­len Troubleshooting-PCs und auch User wer­den in der Regel bei der Ent­schei­dung von neuer Individual-Software ein­be­zo­gen. Ein IT-ler kann nicht wis­sen, wel­che Soft­ware für den Fach­mit­ar­bei­ter gut ist oder nicht.

    Im Prin­zip geht alles auf Stan­dar­di­sie­rung hin­aus, wel­cher deine genann­ten Nach­teile bie­tet, aber dafür aus Unter­neh­mer­sicht viel mehr Vor­teile und der Firma hilft zumin­dest in der IT wirt­schaft­lich zu agie­ren. Was eh schon ein Wider­spruch ist, da die IT bekann­ter­mas­sen ja nur kostet ;-)

    Ich machs mir drum jetzt ein­fach…
    http://www.google.de/search?q=vorteile+standardisierung

    Klei­nes Bei­spiel: Was ist ein­fa­cher bzw. gesamt­haft gese­hen weni­ger auf­wän­dig? Dass ein Mit­ar­bei­ter sich der ver­füg­ba­ren Soft­ware anpasst oder dass jeder Mit­ar­bei­ter die Soft­ware erhält wel­che er mag und kennt?

    Und wei­ter­ge­dacht: Was pas­siert wenn die­ser Mit­ar­bei­ter die Firma ver­lässt und der neue wie­der andere Soft­ware will?

    Und noch ein Schritt wei­ter: Wie auf­wän­dig ist das bei einer jähr­li­chen Mitarbeiter-Fluktuation von 10% bei einer gros­sen Firma?

    Hier noch eine wei­tere, eher hypo­the­ti­sche Frage: In wel­cher gros­sen Firma (ca. 1000 PCs) ist es eher mög­lich die Appli­ka­ti­ons­land­schaft eini­ger­mas­sen up-to-date zu hal­ten (was immer wich­ti­ger wird)?

    a) In einer wel­che per­sön­li­che Wün­sche erfüllt und ins­ge­samt 750 ver­schie­dene Appli­ka­tio­nen im Umlauf sind
    b) Eine, wel­che ein eini­ger­mas­sen straf­fes Sor­ti­ment von 250 führt?

    • maTTes (25/07/2011)

      Deine Argu­men­ta­tion kann ich auf jeden Fall nach­voll­zie­hen und unter­stütze ich sogar auch.
      Was ist wohl sinn­vol­ler als Stan­dard­soft­ware (nen­nen wir mal MS Office), damit die Firma sogar Kurse geben kann? Und auch das Aktua­li­sie­ren ist da ein­fa­cher, stimmt!

      Aber eine der­ar­tige Beschnei­dung, dass nicht­mals Updates mög­lich sind bzw. sogar deak­ti­viert wor­den sind, wirst du sicher nicht befür­wor­ten oder?

    • Peter (25/07/2011)

      Updates soll­ten im Ide­al­fall auch von der zustän­di­gen IT-Abteilung mög­lichst zen­tral und koor­di­niert durch­ge­führt wer­den. Es sollte nicht Auf­gabe des Mit­ar­bei­ters sein, sich um aktu­elle Patch-Stände zu küm­mern. Für so was ist man in den meis­ten Fäl­len nicht ein­ge­stellt und erwar­tet ein­fach einen funk­ti­ons­tüch­ti­gen PC. Und aus­ser inter­es­sier­ten IT-Admins tut sich das nie­mand frei­wil­lig an.

      Dein Bei­spiel mit IE 6.0 hat bei vie­len Fir­men damit zu tun, dass es enorm auf­wän­dig ist, vorab zu tes­ten ob alles noch funk­tio­niert. Viele Web-Applikationen wur­den lei­der auf IE 6.0 opti­miert. Oder man ris­kiert ein­fach den Update was aber zu bösen Produktions-Ausfällen und Stress sor­gen kann. Darum kann ich nach­voll­zie­hen, wieso die Update-Funktion in die­sem Fall blo­ckiert ist.

      Auf jeden Fall eine tickende Zeit­bombe, wobei es sol­che Bei­spiele zur Genüge gibt, da es ein­fach extrem zeit­auf­wän­dig für eine IT-Abteilung ist und man meis­tens andere, dring­li­chere Sor­gen hat.

      Das 90er IT-Motto «Never touch a run­ning sys­tem» hat lei­der heute immer noch seine Gültigkeit.

  5. Bruno (25/07/2011) Antworten

    Genau — vor­al­lem die unglaub­lich, ich muss das jetzt so sagen, inkom­pe­ten­ten IT Men­schen, die immer noch den Inter­net Explo­rer 6 in der Firma lau­fen las­sen. Und da nützt auch die dümmste Aus­rede von wegen «Es hat noch Soft­ware die nur damit läuft bla­bla» nichts der Brow­ser ist 10 Jahre alt, Herr­gott! Da wird echt gepennt.
    Man hatte 10 Jahre Zeit die «nur für den IE6» opti­mier­ten Apps zu erset­zen — gemacht wurde da gar nichts oder viel zu wenig. Von den hun­der­ten Sicher­heits­lü­cken die da in die­ser alten Ver­sion mit­ge­schleppt wer­den redet frei­lich kei­ner — man arbei­tet ja nur im Ban­ken­sek­tor — da wird Sicher­heit ja völ­lig überbewertet.

    In Sache Updatepo­li­tik gibt es also noch eini­ges nach­zu­ho­len — vor­al­lem bei eini­gen Gross­kon­zer­nen. Das es ein­fach und zen­tral geht zei­gen die diver­sen Package Mana­ger die man über das Active­Di­rec­tory ver­tei­len kann als auch z.B. die kos­ten­lose WSUS Soft­ware von Microsoft.

    Ander­seit ob da der Weg den die Kol­le­gen Google und Mozilla mit «alle paar Wochen gibt es einen neue Ver­sion» der rich­tige ist wage ich stark zu bezwei­feln. Da ver­stehe ich dann jeden IT Admin der lie­ber den Inter­net Explo­rer bei den Usern ein­setzt wo sicher­ge­stellt ist dass der ein paar Jahre hält. Geschweige dass man die Alter­na­ti­ven Brow­sern nur mit extre­men Bast­le­reien oder gar nicht in eine kon­trol­lierte Update-Routine reinbringt.

    • Dirk Deimeke (25/07/2011)

      Dein Kom­men­tar zeigt deut­lich, dass Du rela­tiv wenig von sehr gros­sen IT-Umgebungen weisst.

    • Bruno (25/07/2011)

      ah ja — und Du kennst sie natür­lich alle was?

    • Dirk Deimeke (25/07/2011)

      Nein, gar nicht, aber ich arbeite in einer Gross-IT und weiss, dass das was Du dar­stellst nicht so ein­fach ist.

      Der Brow­ser ist ein inte­gra­ler Bestand­teil des Microsoft-Betriebssystems, alleine bei uns im Haus müs­sen einige tau­send Anwen­dun­gen, die auf die eine oder andere Art den Brow­ser ver­wen­den, getes­tet wer­den, wenn er aktua­li­siert wer­den soll.

      In eini­gen Fäl­len von schlech­ter Soft­ware muss diese sogar neu geschrie­ben wer­den, um mit dem neuen Brow­ser zusammenzuarbeiten.

      Bei­des zusam­men kos­tet Zeit und Geld.

  6. Bruno (25/07/2011) Antworten

    Ah ja — eh ich es ver­gesse: Ich bin für ein Ablauf­da­tum in jedem Brow­ser. Nach 3 Jah­ren kommt eine Mel­dung bei jedem Star­ten die man nicht weg­kli­cken kann son­dern 20 Sekun­den lang war­ten muss ehe man was machen kann. Wenn das Ding 5 Jahre alt ist kann man den Brow­ser nicht mehr starten.

  7. Michael Herzog (25/07/2011) Antworten

    Benut­zer mit loka­len Admin­rech­ten finde ich eine Kata­stro­phe. Das gab es eine Zeit lang und es hat zu inter­es­san­ten Ergeb­nis­sen geführt. So viele lus­tige Search Bars hatte ich im Leben noch nicht gesehen.

    Mit etwas Über­le­gen kann man jedem Admin die Arbeit etwas erleich­tern. Bei uns kann man sich bei­spiels­weise aus dem LAN an der Fire­wall anmel­den und der ent­spre­chende Rech­ner kriegt dann eine Zeit lang Zugriff auf das Inter­net, bis man sich abmel­det oder der Zugriff austi­met. Sehr, sehr prak­tisch um mal eben auf einem Appli­ka­ti­ons­ser­ver ein Paket nachzuinstallieren.

    WSUS ist für Unter­neh­men nicht so kos­ten­los, wie man immer anneh­men mag. Win­dows– und Office-Updates kriegt man damit ver­teilt, doch man hat ja auch was ande­res, was an die User aus­ge­lie­fert wer­den möchte. Flash, Java, Spe­zi­al­an­wen­dun­gen. Das machen wir über OPSI. Auf der *nix-Seit bin ich sehr froh, dass man mit einer Shell und den Stan­dard­werk­zeu­gen schon weit kom­men kann.

    Wich­tig ist hier, dass die IT ihren Leis­tungs­ka­ta­log regel­mä­ßig über­prüft und an die Anfor­de­run­gen der (inter­nen) Kun­den anpasst. Schon okay, wenn ich heute mein Smart­phone nicht syn­chro­ni­siert kriege — in ein paar Mona­ten sollte sich da aber jemand was für über­legt haben.

    Das Update des Web­brow­ser kann in der Tat einen Rat­ten­schwanz an Fol­ge­ak­tua­li­sie­run­gen nach sich zie­hen. Unser Abrech­nungs­sys­tem lief bei­spiels­weise nur mit IE6 — es musste erst ein Update der Ser­ver­soft­ware her, damit das ganze im Java-Client brow­ser­un­ab­hän­gig ablief. Wobei man jetzt den glei­chen Ärger mit Java-Versionen hat, aber das ist ein ande­res Thema.

    Oder wie ist es mit einem CMS, dass in der teuer gekauf­ten Ver­sion nur mit IE6 gestar­tet wer­den kann? Trägt die IT die Kos­ten für das Update? Die wol­len ja schließ­lich auch neue Brow­ser ausrollen.

    Mit Excel-Makros und Access-Datenbanken fan­gen wir am bes­ten gar­ned erst an. ;)

  8. @Michael: Ich weiß jetzt nicht, ob sich der Kom­men­tar zu loka­len Admin­kon­ten auf mich bezog. Wir sind ein IT-Unternehmen mit Soft­ware­ent­wick­lung, Body Lea­sing und Betreu­ung von Kunden-Systemen. Des­halb benö­tigt fast jeder ein indi­vi­du­el­les Sys­tem, wobei es natür­lich eine Software-Schnittmenge gibt, die bei jedem vor­han­den ist.

    Die Firma fährt diese Stra­te­gie seit 25 Jah­ren und das in der Regel pro­blem­los. Unsere ITler wis­sen, was sie auf ihrem Rech­ner machen. Die Per­so­nen aus der Buch­hal­tung und ande­ren «nicht-IT-Bereichen» haben bei uns gar nicht das Bedürf­nis, «zu experimentieren».

  9. maTTes (25/07/2011) Antworten

    Ich bin aber froh, dass wenigs­tens heute daran gedacht wird, alles nach Stan­dards zu pro­gram­mie­ren, damit die Soft­ware schon bis auf wei­te­res läuft. Vor allem, dass die Stan­dards, die natür­lich auch mal aktua­li­siert wer­den, abwärts­kom­pa­ti­bel sind.

  10. Michael Herzog (25/07/2011) Antworten

    @Patrick

    Ich finde es gut, dass das in einem Unter­neh­men auch klap­pen kann — wir sind kein beson­ders tech­ni­kaf­fi­nes Unter­neh­men und haben auch mehr «Spiel­kin­der» unter den Usern.

  11. Daniel (25/07/2011) Antworten

    Man sollte auch das Pro­blem der Lizenz­über­wa­chung nicht unter­schät­zen. Viele Anwen­der nut­zen pri­vat kos­ten­lose Tools. Einige die­ser Tools benö­ti­gen für den kom­er­zi­el­len Ein­satz jedoch auch eine kos­ten­pflich­tige Lizenz. Han­delt es sich dabei noch um por­ta­ble Soft­ware, hat man als Admin schlechte Kar­ten bei der Softwareinventarisierung.

  12. Jeffrey (29/07/2011) Antworten

    Ich kann eure Mei­nun­gen sehr gut ver­ste­hen. Bin auch der Mei­nung, dass man das Ganze jeweils ein­zeln pro Firma und Arbeits­be­reich unter­schei­den muss. Ich denke aber, dass man hier in vie­len Fir­men noch eini­ges Poten­tial zum Opti­mie­ren hat.

    Nicht nur auf die von mir im Bei­trag ange­spro­chene Seite, son­dern auch in Rich­tung «weni­ger Frei­heit». Denn, wenn nor­male Benut­zer (keine Admins) bei­spiels­weise Admin-Rechte auf ihrem Com­pu­ter bekom­men endet es nur sel­ten gut. Das Bei­spiel mit den Tool­bars und ähnli­chem wurde ja schon erwähnt. Da ist halt häu­fig das Pro­blem, dass dem Benut­zer das nötige Wis­sen fehlt und nicht, dass er absicht­lich etwas kaputt machen möchte.

    Über das Thema Admin-Rechte im Spe­zi­el­len habe ich aber ja auch schon geschrie­ben: http://infoblog.li/windows-ohne-administratoren-rechte-benut.….zen/

  13. ralf_donald (01/08/2011) Antworten

    Ich war mal ein hal­bes Jahr in einer IT-Abteilung eines gro­ßen öffent­li­chen «Unter­neh­mens», das meh­rere Tau­send Nut­zer unter sich beher­bergt. Wir haben das so gemacht, dass die ein­zel­nen Abtei­lun­gen ent­spre­chend ihrer Funk­tion und mit deren Abspra­che die gewünschte Soft­ware, sofern diese den Sicher­heits­stan­dards ent­sprach und eine Frei­gabe hatte, beka­men. Updates und Patches wur­den zen­tral ver­teilt und natür­lich vor­her auf extra Rech­nern abge­gli­chen und getes­tet, die denen ent­spra­chen die in den Abtei­lun­gen stan­den. Auf Kom­pa­ti­bi­li­tät mit bis­her ein­ge­setz­ter Soft­ware wird dabei größ­ten Wert gelegt. Aktua­li­sie­rung der Hard­ware folgt dem glei­chen Prin­zip Abteilungsweise.

    Lei­der wurde ein gro­ßer Teil der IT-Landschaft aus dem «Unter­neh­men» aus­ge­glie­dert, was bis­her nicht wirk­lich Vor­teile brachte. Aber das liegt immer in der Ent­schei­dung ande­rer Instanzen.

    Auf mei­nen neuen Arbeit­ge­ber bin ich bereits gespannt wie das dort gehand­habt wird.

  14. mega (03/08/2011) Antworten

    Ich habe zum Glück die Wahl­frei­heit auf Arbeit.…
    Es ist schon bei Fire­fox und Thun­der­bird erstaun­lich, wie viel effek­ti­ver man damit gegen­über den MS-Alternativen (IE und Outlook/Express) «arbeitet».

    Fängt mit der Unbrauch­ba­ren Pass­wort und For­mu­lar­spei­che­rung oder Adress­history des IE an…
    ’Arbei­ten» ist eigent­lich der fal­sche Begriff, «Kampf» passt da bes­ser beim Looser-Browser.

Beitrag kommentieren

Kommentieren ohne Angabe von Name und E-Mail Adresse möglich. Kommentare werden moderiert. Spam und Offtopic wird gelöscht.